Die Kämpfe in Libyen weiten sich zur humanitären
Krise aus. In großen Teilen des Landes sind laut UNO keine Hilfslieferungen möglich. Besonders die medizinische
Versorgung und die Lage der vielen Flüchtlinge bereiten Grund zur Sorge. Drei Viertel des Landes sind von humanitärer Hilfe
abgeschnitten. Die Vereinten Nationen seien darum bemüht, einen Dialog
mit allen Parteien herzustellen, sagte die stellvertretende
UNO-Nothilfekoordinatorin Catherine Bragg bei einem
Treffen zur Libyen-Krise. Damit wolle man sich Zugang zu allen Teilen
des Landes verschaffen und die humanitären Bedürfnisse der Bürger
ermitteln.