Bei Demonstrationen kommen 21 Menschen ums Leben
Bei landesweiten Protesten gegen steigende Lebensmittelpreise, Arbeitslosigkeit und angebliche politische Korruption kam es zu massiver Polizeigewalt gegenüber den Demonstranten. Seit dem 8. Januar kommt es auch immer wieder zu Inhaftierung von Internetjournalisten, die auf die eingeschränkte Meinungsfreiheit in Tunesien aufmerksam machen. UNO-Menschenrechtskommissarin Pillay wies die tunesische Regierung an, eine unabhängige Untersuchungskommission einzurichten. „Niemand dürfe aufgrund mangelnder Beweise oder für das Eintreten allgemeiner Menschenrechte verhaftet werden“, so Pillay.