Freitag, 31 Oktober 2014
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Südsudan: Generalsekretär Ban verurteilt erneuten Gewaltausbruch

Bentiu IDPGeneralsekretär Ban Ki-moon hat angesichts erneuter Gewaltausbrüche im Norden des Landes ein sofortiges Ende der Gewalt im Südsudan gefordert. Im Südsudan kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Ausschreitungen und Gewalteskalationen.


„Diese Wiederaufnahme der Feindseligkeiten ist ein erneuter Bruch der Vereinbarung über die Einstellung der feindseligen Handlungen und unterminiert die laufenden Bemühungen eine politische Lösung im Südsudan zu erreichen.", so Generalsekretär Ban.


Die politischen Kämpfe zwischen Präsident Salva Kiir und dem früheren Vizepräsidenten, Riek Machar, begannen im Dezember 2013 und entwickelten sich zu einem internen Konflikt, der fast 100.000 Zivilisten veranlasste in UNMISS-Camps Schutz zu suchen. Als Folge der Krise sind 1,5 Millionen Menschen entwurzelt und mehr als 7 Millionen sind von Hunger und Krankheiten bedroht.

Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai spendet 50.000 Dollar für Schulen im Gazastreifen

Malala_donation_UN_GazaDie Preisträgerin des Nobel-Friedenspreises, Malala Yousafzai, hat angekündigt 50.000 Dollar für den Wiederaufbau zerstörter UN-Schulen im Gazastreifen zu spenden.

„Wir müssen alle zusammenarbeiten, um Jungen und Mädchen in Palästina, so wie Kindern überall in der Welt, eine qualitativ hochwertige Bildung in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen.", so Malala Yousafzai.

Die Spende soll dabei helfen, 65 Schulen aufzubauen, die bei dem Konflikt im Gazastreifen zerstört wurden. 2.100 Palästinenser, darunter über 500 Kinder, und über 79 Israelis verloren durch die Gewalt ihr Leben.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), zeigte sich tief gerührt von der Geste und lobte Malala Yousafzai für ihre Courage und ihre Rolle als Symbolfigur für das endlose Potenzial, das in jedem Kind der Erde stecke.

Somalia: Generalsekretär Ban würdigt politische Fortschritte

ban-ki-moon-somaliaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat verschiedene Länder am Horn von Afrika besucht, um für Frieden und Stabilität in der Region zu werben. In Mogadischu würdigte der Generalsekretär Somalias Fortschritte in Richtung ökonomischer und politischer Stabilität.

„Besonderst loben möchte ich die Übereinkommen um regionale Verwaltungen und Behörden einzurichten. Dabei sollten möglichst viele Menschen beteiligt sein und stark durch Frauen und junge Menschen repräsentiert werden", so Ban gegenüber Pressevertretern.

Obwohl Somalia lange durch Kämpfe und die Verbreitung von militantem religiösem Fanatismus gebeutelt wurde, konnten kürzlich zurückliegende militärische Erfolge gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab der Regierung ermöglichen, mit Hilfe der UN-Mission UNSOM, den Sicherheitssektor des Landes zu stärken, die Durchsetzung der Menschenrechte und die Stärkung von Frauen voranzutreiben und internationale Hilfe besser zu koordinieren.

Der UN-Sonderbeauftragte für Somalia, Nicholas Kay, warnte jedoch, dass noch immer mehr als drei Millionen Somalis Hilfe brauchen. So haben knapp eine Million Menschen noch immer nicht genug zu essen. Auch der Generalsekretär zeigte sich besorgt über die humanitäre Situation und bat die internationale Gemeinschaft, Somalia weiterhin bei seinen Bemühungen zu unterstützen.

UN-Generalsekretär Ban: Ebola kann nur gemeinsam besiegt werden

unicef-ebola-liberiaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich in Äthiopien mit der Kommisionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, und dem Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, getroffen. Bei dem Treffen ging es darum, wie die Organisationen helfen können, die Verbreitung von Ebola einzudämmen.
Generalsekretär Ban betonte, man müsse die Dringlichkeit der Lage erkennen, ohne jedoch in Panik auszubrechen. „Ebola ist eine große globale Krise, die eine massive globale Antwort erfordert. Kein Land und keine Organisation kann Ebola allein besiegen.", so Ban.
Der Generalsekretär warnte vor unverhältnismäßiger Panik. Reiseverbote oder die Schließung von Grenzen seien nicht die Lösung und würden die betroffenen Staaten nur isolieren. Er begrüßte die Zusagen afrikanischer Nationen wie Äthiopien, Burundi und Nigeria, medizinisches Personal nach Guinea, Liberia und Sierra Leone zu entsenden, um den Kampf gegen Ebola zu unterstützen.

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