Samstag, 20 September 2014
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Bildung hilft Entwicklungsziele zu erreichen

UNESCO Education

UNESCO Generaldirektorin Irina Bokova sieht in Bildung das „Fundament von Nachhaltigkeit". Die UNESCO bezeichnet Bildung in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung als wichtigstes Mittel, um dem Armustkreislauf zu entkommen und gesundheitliche Risiken früher zu erkennen und zu bekämpfen. So könnte beispielsweise die Müttersterblichkeit um zwei Drittel gesenkt werden, wenn alle Frauen über das Wissen verfügten, um Warnsignale ihres Körpers zu erkennen.

Auch Generalsekretär Ban Ki-Moon hob die Bedeutung von Bildung hervor, indem er sagte: „Bildung ist ein Grundrecht und die Basis für Fortschritt in jedem Land. "Die internationale Gemeinschaft ist derzeit dabei neue Entwicklungsziele auszuarbeiten, die den Milleniumszielen folgen. Bekämpfung von Armut, Gesundheit und Umweltschutz, sind drei der neu vorgeschlagenen Ziele.

UN erklären Ebola-Ausbruch zur „Bedrohung von Frieden und Sicherheit“

UN health missionIn einer ersten Dringlichkeitssitzung zur Ebolakrise hat der Sicherheitsrat den Ebola-Ausbruch in Westafrika als eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit definiert. Generalsekretär Ban Ki-moon verkündete, dass die Vereinten Nationen eine neue Mission einrichten, um die Krankheit zu bekämpfen.

„Diese internationale Mission, die United Nations Mission for Ebola Emergeny Response oder kurz UNMEER heißen wird, hat fünf Prioritäten: den Ausbruch stoppen, die Infizierten behandeln, eine lebensnotwendige Grundversorgung sicherstellen, Stabilität erhalten und weitere Ausbrüche verhindern.", so Generalsekretär Ban vor dem Sicherheitsrat. Er hob hervor, dass die Effektivität der Mission abhängig sei von der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.

Der Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution angenommen, die den Ebola-Ausbruch als Bedrohung von Frieden und Sicherheit definiert. Der Generalsekretär betonte: „Die Strafe für Untätigkeit ist hoch. Wir müssen den Ausbruch überholen und uns dann umdrehen, um ihm mit all unserer Energie und Stärke entgegenzutreten."

22 Millionen Vertriebene aufgrund von Naturkatastrophen im Jahr 2013

Natural DisasterDer von den Vereinten Nationen geförderte Bericht „Global Estimates 2014: people displaced by disasters" zeigt, dass im Jahr 2013 22 Millionen Menschen weltweit durch Katastrophen gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen.

Der stellvertretende Generalsekretär Jan Eliasson bezeichnete den Report als „ sehr zeitgemäß", da er die Notwendigkeit von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen in der heutigen Zeit zunehmender Klimakatastrophen aufzeige.

„Während wir uns auf den Klimagipfel kommende Woche vorbereiten, zeigen die verheerenden Auswirkungen von Katastrophen und die daraus resultierende massive Vertreibung, die Notwendigkeit für starke und entscheidungsfreudige Handlungen. Nur so können wir der katastrophalen Bedrohung durch den Klimawandel begegnen.", sagte Eliasson.

Das Risiko durch Katastrophen vertrieben zu werden, hat sich in den letzten vier Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Als Grund wird in dem Report unter anderem die zunehmende Verstädterung, insbesondere in gefährdeten Ländern, angeführt. 2013 war Asien mit 19 Millionen Vertriebenen am stärksten betroffen.

Ban begrüßt US-Unterstützung bei Ebola Bekämpfung

UN-Ebola WHOGeneralsekretär Ban Ki-moon wird gemeinsam mit der Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, bei einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates am 18. September einen internationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Ebola vorstellen.

„Mit jedem Tag den wir verstreichen lassen werden die Kosten und das Leid exponential wachsen", so der Generalsekretär. In einer Erklärung forderte er die internationale Gemeinschaft dazu auf, im Zuge der Krise so mutig und entschlossen zu reagieren, wie diejenigen, die diese Krankheit vor Ort bekämpfen.

„Dies ist nicht nur eine Gesundheitskrise; die schweren humanitären, ökonomischen und sozialen Folgen können weit über die betroffenen Staaten hinaus reichen", so Ban bei einer Pressekonferenz in New York.

Die Vereinten Nationen und die WHO begrüßen die Pläne der US-Regierung, die bereits vor dieser Sitzung angekündigt hat, ihre Unterstützung im globalen Kampf gegen Ebola zu verstärken.

In den hauptsächlich betroffenen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone sind laut neuesten Zahlen der WHO bereits 4.963 Ebola Fälle und 2.453 Todesfälle gemeldet worden. In Nigeria gab es bereits 21 Ausbruchsfälle und acht Tote. In Senegal ist bisher ein Fall bekannt.

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