Montag, 24 November 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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25 Jahre Kinderrechtskonvention: UN fordert stärkere Einbeziehung junger Menschen

UNicef2Der Ausschuss zur Überwachung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen hat, anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kinderrechtskonvention, dazu aufgerufen, Kinder und Jugendliche aktiv mit einzubeziehen.

„Lassen Sie uns aufhören, jungen Menschen zu „gestatten" aktiv teilzuhaben, es ist ihr Recht. Darüber hinaus können Probleme der Kinder besser angegangen werden, wenn ihre Sichtweise mit einbezogen wird.", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Ausschusses und des Büros des Hohen Menschenrechtskommissars der Vereinten Nationen.

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde am 20. November 1989 durch die UN Generalversammlung angenommen und bis heute von 194 Staaten unterzeichnet. Ergänzt wird es durch zwei Fakultativprotokolle. Mit diesem Übereinkommen wurden zum ersten Mal spezifische Rechte der Kinder definiert. Überwacht wird die Umsetzung des Übereinkommens von 18 unabhängigen Experten.

Generalsekretär fordert Aufklärung der Vergewaltigungsvorwürfe in Darfur

Tabit DarfurUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die sudanesische Regierung dazu aufgefordert, Ermittlern Zugang zur Stadt Tabit im Norden Darfurs zu ermöglichen, um die jüngsten Berichte von Massenvergewaltigungen aufzuklären.

Anfang November gab es Berichte über Vergewaltigungen von bis zu 200 Frauen und Mädchen in Tabit. Die Aufklärung der Vorwürfe gestaltet sich jedoch schwierig. Einem Team der gemeinsamen Mission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union, UNAMID, wurde der Zutritt zur Stadt verwehrt.

„Nur eine umfassende Untersuchung durch UNAMID-Mitarbeiter kann diese ernsten Vorwürfe und Berichte verifizieren.", so Generalsekretär Ban.

Generalsekretär ruft am Internationalen Tag der Toleranz dazu auf, Menschen vor Verfolgung zu schützen

toleranceAnlässlich des Internationalen Tages der Toleranz hat Generalsekretär Ban Ki-moon die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, Menschen vor Verfolgung zu beschützen und Toleranz zu fördern, unabhängig von Nationalität, Religion, Sprache, Ethnie, Sexualität oder anderer Unterscheidungsmerkmale.


„Wir leben in einer Ära des zunehmenden gewaltsamen Extremismus, Radikalismus und sich ausbreitender Konflikte, welche durch eine fundamentale Missachtung des menschlichen Lebens geprägt sind.", so Generalsekretär Ban in seinem Statement zum Internationalen Tag der Toleranz. Auch demokratische und friedvolle Gesellschaften seien nicht immun gegenüber Vorurteilen und Gewalt.


Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, betonte in Anlehnung an diese Äußerungen, dass Toleranz heute relevanter denn je sei.


„Wir lernen durch Toleranz die universellen Werte, die uns verbinden mit den Unterschieden, von denen wir so viel lernen, zu vereinen und zu erkennen, dass wir andere Menschen brauchen, mit all ihren Unterschieden, damit wir ganz wir selbst sein können.", so Bokova.


Toleranz ist ein Kernprinzip der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Auch die UNESCO wird von der Überzeugung geleitet, dass dauerhafter Frieden in den Köpfen der Menschen beginnt, indem Prinzipien der Toleranz, des Dialogs und der Kooperation gefördert werden.

UN-Generalsekretär Ban diskutiert am Rande des G20-Gipfels über dringende Probleme der Weltgemeinschaft

Ban G20UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich am Rande des G20-Gipfels in Australien mit hochrangigen EU-Politikern und dem türkischen Ministerpräsidenten getroffen, um über die andauernde Ukrainekrise, den Ebola-Ausbruch, den Klimawandel und die Bedrohung durch den „Islamischen Staat" (IS) zu sprechen.


Er traf sich zu Gesprächen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy sowie dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Der UN-Generalsekretär unterstrich die Notwendigkeit einer politischen Lösung des Ukraine-Konfliktes. Bei den Gesprächen dankte er der EU außerdem für ihren Einsatz in der Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs und für die Unterstützung der betroffenen Staaten. Er begrüßte die jüngste Entscheidung, Treibhausgasemissionen weiter reduzieren zu wollen und betonte die Führungsrolle der Europäischen Union im Bereich Klimawandel.


Mit dem türkischen Ministerpräsidenten, Ahmet Davutoğlu, sprach der Generalsekretär über die Prioritäten des anstehenden Vorsitzes des G20-Gipfels der Türkei sowie über die Syrienkrise, die Bedrohung durch den IS und die Hilfe der Türkei für Flüchtlinge in der Region.

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