Samstag, 30 Juli 2016
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Weitere UN-Konferenz für Syrien im August geplant

671127Die Vereinten Nationen planen nach Angaben des Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, im August eine neue Syrien-Konferenz in Genf. "Die nächsten drei Wochen werden entscheidend sein", sagte der Diplomat. Er verwies darauf, dass es Fortschritte bei den Gesprächen von US-Außenminister John Kerry mit der russischen Führung gegeben habe. Die Genfer Friedensgespräche zwischen syrischer Regierung und Opposition sowie den Regionalmächten waren erfolglos abgebrochen worden. De Mistura warnte davor, dass die Menschen in der umkämpften Stadt Aleppo wieder von der Versorgung abgeschnitten werden könnten. Dies würde 300.000 Menschen betreffen. In Syrien tobt seit mehr als fünf Jahren ein Bürgerkrieg, der mit einem Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad begann, einem Verbündeten Russlands. Inmitten der Kämpfe gelang es der Extremistenmiliz Islamischer Staat, weite Teile des Landes wie auch des Iraks unter seine Kontrolle zu bringen.

Ban Ki Moon fordert rasches Handeln im Kampf gegen Aids

685060UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat von der internationalen Gemeinschaft schnelles und entschlossenes Handeln gefordert, um die Immunschwächekrankheit Aids bis 2030 zu besiegen. Mehr als die Hälfte der weltweit rund 37 Millionen HIV-Infizierten haben immer noch keinen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, wie Ban während der Welt-Aids-Konferenz sagte. Derzeit bekommen Daten der Vereinten Nationen zufolge nur rund 17 Millionen Menschen Medikamente, die einen Ausbruch von Aids verhindern. Bis 2030 will die Weltgemeinschaft die Epidemie besiegen. «Als internationale Gemeinschaft müssen wir schnell und entschlossen Handeln, um die Ziele zu erreichen, die uns helfen werden, diese Epidemie endlich zu beenden», sagte Ban. Die nötigen Strategien dafür sind ein zentrales Thema der Welt-Aids-Konferenz. Die bis Freitag dauernde Tagung in der südafrikanischen Hafenstadt Durban bringt etwa 18 000 Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter aus rund 180 Ländern zusammen. Gegenwärtig infizieren sich jährlich noch rund 2,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Etwa 1,1 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Immunschwächekrankheit, vor allem in Afrika.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Anschlag in Nizza

685494Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Lastwagen-Anschlag in Nizza mit mehr als 80 Toten als «barbarischen und feigen terroristischen Anschlag» scharf verurteilt. In einer Erklärung in der Nacht teilte der Sicherheitsrat sein tiefes Mitgefühl für die Familien der Opfer mit. Ebenso kondolierte er der französischen Regierung. Man hoffe, dass die Täter der terroristischen Tat zur Rechenschaft gezogen würden, hieß es darin.

UNESCO Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stätten um Stadt in Mali erweitert

07 13 2016OldTowns13. Juli 2016 – Der UNESCO-Auschuss, der für die Auflistung des Weltkulturerbes zuständig ist, hat die Stadt Djenné in Mali auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stättenhinzugefügt. Aufgrund der instabilen Lage in der Region könnte die Stadt nicht ausreichend geschützt werden. "Zurrzeit können weder Maßnahmen gegen den Verfall der Baukonstruktionen, noch gegen die Erosion der archäologischen Grabungsstätten unternommen werden", teilte die UNESCO mit. Der Ausschuss appelierte zudem an die internationale Gemeinschaft, Mali bei der Aufrechterhaltung und dem Schutz der Stadt zu unterstützen. Die 250 v.Chr. erbaute Stadt Djenné galt als Marktzentrum und wichtiger Umschlagplatz im Trans-Sahara Goldhandel. Im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Verbreitungszentrum des Islams. Die traditionellen Häuser, von denen bis zu 2.000 erhalten sind, wurden auf kleinen Hügeln zum Schutz vor saisonalen Überschwemmungen gebaut. Das Gebiet in der Niger-Delta Region in Zentral-Mali steht bereits seit 1988 auf der Liste des Weltkulturerbes der Vereinten Nationen.

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