Montag, 27 April 2015
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Im Kampf gegen Ebola will die UN stärker mit Frauen und lokalen Gruppen zusammenarbeiten

EbolaIn Anbetracht der jüngsten Ebola-Statistiken haben die Vereinten Nationen eine Kampagne gestartet, die mehr Frauen und traditionelle Mediziner einbeziehen soll. Frauen sind durch die Krankheit stärker betroffen (56,7%) als Männer (43,3%). Die Kampagne soll Gemeinschaften motivieren, die Infektionsrate weiter einzudämmen.

WHO-Berichten zufolge gab es bisher mehr als 26.000 Ebola-Fälle in Guinea, Liberia und Sierra Leone, darunter 10.800 mit Todesfolge.

Ban Ki-moon: “Jugend bedeutet Hoffnung”

Ban Ki-moon, UN-Sicherheitsrat, JugendlicheUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats Jugendliche ermutigt, zu gegenseitigem Verständnis und globaler Stabilität beizutragen. Die 15 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrats diskutierten die Rolle der Jugendlichen im Kampf gegen Extremismus.

"Jugend hat ein großes Potenzial und ist der Schlüssel zu Friede und Sicherheit. Sie zahlen den höchsten Preis für Konflikte- sie verdienen es, bei den Lösungsstrategien mitzuwirken", betonte der UN-Generalsekretär. Gleichzeitig wies er auf Schwierigkeiten wie Jugendarbeitslosigkeit hin.

Der jordanische Kronprinz Al Hussein Bin Abdullah II, mit 20 Jahren der bisher jüngste Vorsitzende des Sicherheitsrats, warnte, dass Arbeitslosigkeit und Frustration die Jugendlichen in die Hände der Extremisten spielen könnten. Daher müsse man dringend mehr Bildungsmöglichkeiten und Jobperspektiven schaffen.

WHO: Mehr Fortschritt bei globalem Impfschutzprogramm nötig

Weltimpfwoche, WHODie Vereinten Nationen haben den mangelhaften Fortschritt bei den Impfzielen in vielen Ländern kritisiert. Laut WHO-Bericht bekommt eines von fünf Kindern nicht die lebenswichtigen Impfungen, die es braucht. Impfungen könnten jährlich 1,5 Millionen Todesfälle durch vermeidbare Krankheiten verhindern.

"Die internationale Gemeinschaft sollte konkrete Schritte unternehmen, um das weltweite Impfprogramm voranzubringen", forderte Dr. Flavia Bustreo, stellvertretende WHO-Generaldirektorin für die Gesundheit von Familien, Frauen und Kindern, kurz vor der Weltimpfwoche (24. - 30. April). Jean-Marie Okwo-Belé, Direktor des weltweiten Impfschutzprogramms der WHO, erklärte, die Organisation werde diejenigen Länder besonders unterstützen, die die Impfziele noch nicht erreicht haben.

Die WHO gab an, dass 2013 knapp 22 Millionen Kinder unzureichend gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten geimpft waren. Alle 194 Mitgliedsstaaten der WHO hatten 2012 dem globalen Impfprogramm zugestimmt, dennoch erreichen Schutzimpfungen in viele Ländern nur einen Bruchteil der Bevölkerung.

OCHA: Zahl der Angriffe auf humanitäre Helfer steigt

UNICEF, SomaliaUN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos hat bestürzt auf den Tod mehrerer UNICEF-Mitarbeiter in Somalia reagiert. Humanitäre Helfer der Vereinten Nationen befänden sich zunehmend im Visier von Terroristen.

„Der Respekt für die UN-Flagge ist verschwunden. Der Angriff auf die UNICEF-Mitarbeiter erinnert uns daran, welchen Gefahren humanitäre Helfer in Krisengebieten täglich ausgesetzt sind", sagte Amos.

Vier UNICEF-Mitglieder waren bei einem Anschlag in Somalia getötet worden, als eine Bombe neben ihrem Fahrzeug explodierte. Laut UN-Angaben steigt die Zahl der Angriffe auf humanitäre Helfer jährlich. 2013 waren 474 Helfer von Anschlägen betroffen.

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