Sonntag, 30 April 2017
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Konferenz in Genf: Eine Milliarde für den Jemen

720609Die Vereinten Nationen haben auf einer internationalen Geberkonferenz für den Jemen etwa die Hälfte des Geldes zugesagt bekommen, das sie für die Unterstützung der unter Krieg und Hunger leidenden Menschen gefordert hatten. Die Teilnehmerstaaten versprachen in Genf, rund eine Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen. Die Bundesregierung beteiligt sich mit insgesamt 105 Millionen Euro an humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

UN-Generalsekretär António Guterres nannte das Ergebnis einen bemerkenswerten Erfolg. Er hatte zum Auftakt des Treffens um rund zwei Milliarden Euro gebeten und an das Gewissen der Weltgemeinschaft appeliert: "Wir erleben das Verhungern und die Verkrüppelung einer ganzen Generation." Er sei zuversichtlich, dass die gesamte Summe bis Jahresende zusammenkomme, sagte Guterres.

UN-Geberkonferenz für notleidende Bevölkerung im Jemen

628375Das Elend der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen steht heute im Mittelpunkt einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen in Genf. Die UN-Organisationen brauchen dringend mehr Geld für die Versorgung und den Schutz der 27 Millionen Menschen in dem ohnehin bitterarmen Land. Zwei Drittel der Menschen sind auf Nothilfe angewiesen. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros stirbt im Jemen alle zehn Minuten ein Kind unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten.

UN fordern Deeskalation in Venezuela

04 20 2017Venezuela21. April 2017 – Die Vereinten Nationen haben Besorgnis über eine Eskalation der Situation in Venezuela geäußert. In einem Statement riefen sie die Regierung und Opposition dazu auf, die Herausforderungen des Landes gemeinsam und im Interesse der Bevölkerung anzugehen.
„Wir rufen die Regierung Venezuelas und die Opposition dazu auf, die Bemühungen für einen Dialog zu verstärken“, hieß es in dem Statement von UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Das Schreiben forderte insbesondere den Dialog um Kernbereiche wie die Machtverteilung im Staat, den Wahlkalender, Menschenrechte sowie die wirtschaftliche Situation des Landes voranzutreiben.
Dujarric forderte „konkrete Handlungen“ um einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenzuwirken. In den vergangen Tagen hatten sich die Proteste gegen die Regierung von Präsident Maduro verschärft und  vielerorts zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt.

Achim Steiner soll Leiter des UN-Entwicklungsprogramms werden

64447618 April 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres hat nach Beratungen mit dem Exekutivgremium des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) darum gebeten, dass die Generalversammlung den Deutschen Achim Steiner als neuen UNDP-Administrator für eine Dauer von vier Jahren bestätigt. Steiner ist momentan Direktor der Oxford Martin School an der Universität von Oxford und seit 2016 Mitglied des Professorenkollegs des Balliol College, Oxford. Seine berufliche Kariere beinhaltet Positionen bei staatlichen, nichtstaatlichen und internationalen Organisationen in verschiedenen Teilen der Welt, zuletzt als Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogrammes (2006 – 2016) und Generaldirektor des UN-Büros in Nairobi (2009 – 2011). Außerdem als Generaldirektor der Weltnaturschutzunion (IUCN) (2001-2006) und als Generalsekretär der Weltkommission für Staudämme (1998-2001).

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