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UNO - SCHLAGZEILEN

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Oslo: Geberkonferenz für Krisenregion am Tschadsee

02 23 2017BornoState24. Februar 2017 – Eine umfassenden Geberkonferenz in Oslo soll globale Maßnahmen zur Bewältigung der humanitären Krise am Tschadsee ermöglichen. Im Kamerun, im Tschad, im Niger und in Nigeria leiden knapp 11 Millionen Menschen unter starker Unterernährung.

Im Vorfeld der Geberkonferenz unterstrich UN-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für die Region. Es handle sich nicht nur um Kosten, sondern um eine Investition in die Zukunft der Menschen vor Ort und die globale Sicherheit.

Die Konferenz zielt darauf ab, mehr Aufmerksamkeit auf die Krise zu richten und finanzielle Mittel zu mobilisieren. Insgesamt sollen 1,5 Milliarden Dollar gesammelt werden, um umfangreiche Hilfsaktionen zu ermöglichen.

Syrien-Konflikt: Friedensgespräche werden fortgesetzt

02 22 2017DeMisturaNach zehnmonatiger Unterbrechung werden die Gespräche über mögliche Wege zu einem Frieden in Syrien heute fortgesetzt.

In Genf kommt UNO-Vermittler de Mistura zunächst getrennt mit den Konfliktparteien zusammen. Dabei soll über eine Übergangsregierung, eine neue Verfassung und freie Wahlen gesprochen werden. Unklar ist, ob es direkte Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition geben wird. De Mistura dämpfte im Vorfeld die Erwartungen. Er rechne nicht mit einem Durchbruch.

Seinen Angaben zufolge hat Russland von der verbündeten Führung in Damaskus ein Zeichen des guten Willens verlangt. Für die Dauer der Verhandlungen solle die syrische Luftwaffe keine Angriffe mehr fliegen.

Drohende Hungersnot in Afrika: "Für 1,4 Millionen Kinder läuft die Zeit ab“

02 21 2017 UNICEF UN02842322. Februar 2017 - Beinahe 1,4 Millionen Kinder schweben dieses Jahr aufgrund von akuter Unterernährung in unmittelbarer Lebensgefahr. In Nigeria und Somalia sowie im Südsudan und im Jemen zeichnen sich Hungersnotstände ab. Die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF drängt daher zu schnellen Hilfsmaßnahmen.

“Wir können immer noch viele Leben retten“, betonte UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake in einer Pressemitteilung. Die schwere Unterernährung und die drohende Hungersnot seien größtenteils von Menschen verursacht. „Unsere gemeinsame Menschlichkeit verlangt schnelleres Handeln“, fügte er hinzu.

In Reaktion auf die Krise arbeitet UNICEF mit seinen Partnern zusammen, um stark unterernährte Kinder mit therapeutischer Behandlung zu versorgen. Bislang erreicht die Hilfe 220.000 Kinder in Nigeria, über 200.000 im Südsudan und in Somalia sowie 320.000 betroffene Kinder im Jemen. Weitere Maßnahmen seien jedoch dringend notwendig.

„Die Zeit läuft ab“, unterstrich Lake. Die Tragödie der Hungersnot am Horn von Afrika im Jahr 2011 dürfe sich nicht wiederholen.

Südsudan: UN rufen Hungernotstand in Teilen des Landes aus

03 21 2014Upper Nile21. Februar 2017 – In Teilen des Südsudans ist offiziell eine Hungersnot ausgerufen worden. Die Vereinten Nationen warnen vor den katastrophalen Auswirkungen des Kriegs und der zusammenbrechenden Wirtschaft auf die Lebensmittelversorgung. Im Südsudan tobt bereits seit mehr als drei Jahren ein Bürgerkrieg.

Im Norden des Landes seien mehr als 100.000 Menschen akut gefährdet, teilten die UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und das UN-Welternährungsprogramm mit. Etwa eine Million Südsudanesen seien am Rande des Verhungerns, insgesamt 4,9 Millionen benötigen dringend Unterstützung.

“In Teilen des Südsudans ist der Hungernotstand eine tragische Realität geworden und unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet”, betonte Serge Tissot, Leiter der FAO im Südsudan.Von einer Hungersnot sprechen die Vereinten Nationen nur, wenn bereits Menschen an Unterernährung gestorben sind.

Laut den Vereinten Nationen sind dringende Maßnahmen notwendig, um den Hungertod weiterer Menschen zu verhindern. Laut Angaben von UNICEF sind Kinder besonders gefährdet, bereits eine Million seien akut unterernährt. Jedoch geben die UN zu bedenken, dass die Wirkung humanitärer Hilfe in Abwesenheit von Frieden und Sicherheit begrenzt ist.

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