Samstag, 25 Oktober 2014
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UNO - SCHLAGZEILEN

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Die Uhr tickt für Gaza: Generalsekretär bittet um schnelle Hilfe für den Wiederaufbau

Middle EastGeneralsekretär Ban Ki-moon hat dem Sicherheitsrat von seinem Besuch im Gazastreifen berichtet und darum gebeten, dass die zugesagten Hilfen für den Wiederaufbau schnell zur Verfügung gestellt werden.

"Die Uhr tickt. 414 Millionen Dollar werden für die humanitäre Soforthilfe benötigt, 1,2 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe und 2,4 Milliarden für den Wiederaufbau", so der Generalsekretär.

Aktuell sind mehr als 100.000 Menschen in Gaza obdachlos und mehr als 50.000 Menschen haben in Schulgebäuden der Vereinten Nationen Zuflucht gesucht. Viele haben keinen Zugang zum Wassernetzwerk. 18-stündige Stromausfälle sind an der Tagesordnung.

Wie bei der vorausgegangenen Geberkonferenz, betonte der Generalsekretär abermals, dass der Kreislauf aus Zerstörung und Wiederaufbau enden müsse: „Es kann nicht von der internationalen Gemeinschaft erwartet werden, dass sie die Scherben eines weiteren Krieges aufsammelt und dann die Rechnung übernimmt. Auf lange Sicht gesehen, kann dauerhafte Stabilität nur durch ein Friedensübereinkommen, welches zu einem unabhängigen palästinensischen Staat führt, erreicht werden".

Südsudan: UN-Mission errichtet neue Schutzzonen

UNMISSDie UN-Mission im Südsudan (UNMISS) hat neue Schutzgebiete für schätzungsweise 28.000 Binnenflüchtlinge in Juba, Malakal und Bor errichtet, um die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge zu verbessern.

Insgesamt beschützt UNMISS mehr als 100.000 Zivilisten im Südsudan. UN-Mitarbeiter betonten, dass die Lebensbedingungen in diesen neuen Camps besser seien, aber immer noch improvisiert, temporär und kein guter Platz zum leben. Besonders in Bentio ist die Situation für die Flüchtlinge nach starken Regenfällen und Überflutungen der Camps sehr schlecht.

Die südsudanesische Regierung befindet sich seit Dezember im Krieg mit Rebellen, nachdem ein Konflikt zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und Anhängern des vorherigen Vizepräsidenten Riek Machar eskalierte.

UN-Report deckt alarmierenden Anstieg der verhängten Todesstrafen im Irak auf

prisonDie Hilfsmission der Vereinten Nationen für den Irak (UNAMI) und das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR), haben einen gemeinsamen Report veröffentlicht, indem sie auf den eklatanten Anstieg der verhängten Todesstrafen im Irak hinweisen. Die Vereinten Nationen haben daraufhin die irakische Regierung aufgerufen, ein Moratorium für alle Todesstrafen zu verhängen.

„Die neue Regierung im Irak sieht sich mit vielen ernsten Sicherheitsherausforderungen konfrontiert, weshalb es dringender denn je ist, dass die Rechtstaatlichkeit in dem Land gestärkt wird.", so der Hohe Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein.

Der Report zeigt außerdem, dass die Exekutionen im Irak häufig als Gruppenexekutionen, mit bis zu 34 Todeskandidaten an einem Tag ausgeführt werden. Viele Verurteilungen folgten, dem Report zufolge, fragwürdigen Beweisen und Verfahren.

DR Kongo: Hoher Kommissar für Menschenrechte verurteilt die Regierungsentscheidung UN-Mitarbeiter auszuweisen

Zeid HusseinDer Hohe Kommissar für Menschenrechte der UN, Zeid Ra'ad Al Hussein, hat die Entscheidung der Regierung der Demokratischen Republik Kongo verurteilt, seinen Vertreter des Landes zu verweisen sowie anderes humanitäres Personal einuzschüchtern.

„Nicht nur wurde mein sehr erfahrener und respektierter Repräsentant im Kongo, Scott Campbell, des Landes verwiesen – auch zwei andere Mitarbeiter seines Teams wurden ernsthaft bedroht. Dies ist unakzeptabel.", so Zeid in einer Presseerklärung.

Die Entscheidung, Scott Campbell des Landes zu verweisen, folgte der Veröffentlichung eines UN-Reports, der schwere Menschenrechtsverletzungen durch kongolesische Sicherheitskräfte feststellte.

„Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo sollte die Ergebnisse des Reports nachverfolgen, um den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen, anstatt den Leiter des Teams zu bestrafen, welches den Report veröffentlicht hat.", so Zeid Ra'ad Al Hussein in seinem Statement.

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