Dienstag, 07 Juli 2015
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70. Jahrestag der Charta der Vereinten Nationen

1310"Das 70-Jahr-Jubiläum der Vereinten Nationen bietet die Möglichkeit zum Reflektieren - zurückzuschauen auf die Geschichte der UN und Bilanz zu ziehen über die bleibenden Errungenschaften. Es ist auch eine Möglichkeit zu sehen, wo die UN - und die internationale Gemeinschaft als Ganzes - ihre Bemühungen verdoppeln muss, um den jetzigen und zukünftigen Herausforderungen über die drei Säulen ihrer Tätigkeiten entgegenzutreten: Frieden und Sicherheit, Entwicklung und Menschenrechte."

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon

Die Vereinten Nationen wurden vor 70 Jahren in Folge des Zweiten Weltkrieges gegründet - ein Krieg, der in der militärischen Geschichte am tödlichsten war und bei dem mehr als 60 Millionen Menschen weltweit starben. 1945 lagen viele Staaten in Trümmern und die Menschen litten eine beispiellose Not. In ihren Bemühungen, einen Weltfrieden zu erreichen sowie Wohlstand und zukünftige potentielle Auseinandersetzungen vor dem Eskalieren in einen Krieg zu verhindern, schlossen sich Staaten zusammen, um eine Organisation zu gründen, die sie die Vereinten Nationen nannten.

Die Charta der Vereinten Nationen ist das Gründungsdokument der Vereinten Nationen und legt die Aufgaben und Ziele fest. Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco unterzeichnet, zum Abschluss der Konferenz der Vereinten Nationen über die Internationale Organisation.

Sicherheitsrat diskutiert über Situation von Kindern in Krisengebieten

Der SicherKinder, Krisengebiete, Sicherheitsrat, Ban Ki-moonheitsrat hat in einer offenen Debatte über den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten diskutiert."Es ist ein moralischer Imperativ und eine rechtliche Verpflichtung, dass Kinder niemals durch nationale Interessen gefährdet werden dürfen", erklärte UN-Generalsekretär Ban. Er kritisierte, dass 2014 eines der schlimmsten Jahre für Kinder in Konfliktgebieten gewesen ist.

Herausforderungen für UN-Friedenssicherung

Von Mali bis inUN-Friedenssicherung, Blauhelme, Mali den Südsudan, den Nahen Osten und darüber hinaus - die Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen stehen weltweit vor Herausforderungen mit zunehmend globalem Ausmaß und wachsender Intensität.
UN-Untergeneralsekretär Hervé Ladsous bat bei einer Sitzung des Sicherheitsrats die internationale Gemeinschaft dringend um die volle Unterstützung für die Blauhelme der Vereinten Nationen. Diese, so Ladsous, stellten sich den vielfältigen Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit dieser Welt.

Bei der Eröffnung der Sitzung des Sicherheitsrates zum Schutz von Zivilpersonen und zu operativen Leistungen und Bedrohungen im UN-Hauptquartier in New York, stellte er die Befehlshaber der Mission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS), der Mehrdimensionalen integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) und der Organisation der Vereinten Nationen zur Überwachung des Waffenstillstands (UNTSO) vor.

Die sich weiter verschärfende Krise im Südsudan hat mehr als zwei Millionen Menschen zur Flucht im eigenen Land gezwungen und rund 4,6 Millionen in eine schwere Nahrungsmittelunsicherheit gestürzt. UNMISS Befehlshaber, Generalleutnant Yohannes Gebremeskel Tesfamariam, erklärte den Ratsmitgliedern, dass der Schutz von Zivilisten nicht nur die Gewährleistung von Sicherheit, sondern auch die Garantie von Bewegungsfreiheit beinhalte.

Mehr als 140.000 Menschen haben derzeit in einem der UNMISS Stützpunkte des Landes Zuflucht gesucht.
Hier suchen sie Sicherheit und humanitäre Hilfe.
Der Generalleutnant warnte jedoch, dass die für den Schutz von Zivilpersonen eingerichteten UN Standorte „vermehrt selbst zu Angriffszielen werden". Die operativen Möglichkeiten der Mission würden durch diese und andere Sicherheitsbedrohungen durch den seit zwei Jahren andauernden Konflikt zunehmend belastet.

Tesfamariam und Generalmajor Michael Lollesgaard, MINUSMA Befehlshaber in Mali, drängten auf die Bereitstellung besseren Equipments mit größerer Reichweite. Die MINUSMA Kräfte würden regelmäßig von bewaffneten Gruppen angegriffen, die im gesamten Land operierten.

"Wir müssen vollständig in der Lage sein, diesen schwierigen Bedingungen in allen Bereichen zu trotzen," erklärte der Generalmajor. „Das umfasst die Tauglichkeit, feindlichen bewaffneten Gruppen entgegen zu treten, die sich inmitten der Bevölkerung verstecken und klimatische, geografische und infrastrukturelle Schwierigkeiten zu überwinden.

Dazu sei unter anderem eine ordnungsgemäße Ausbildung vor dem Einsatz, eine angemessene Ausrüstung, die Unterstützung durch eine starke Logistik und die Bereitstellung gut gesicherter Camps von Nöten.
"Ich weiß, dass klingt viel," gab er zu, "aber das ist es, was wir brauchen, um in einer asymmetrischen Umgebung (Bedrohungslage?) zu überleben."

Generalmajor Michael Finn ist Missionsleiter der UNTSO, dem ersten Friedenssicherungseinsatz der Vereinten Nationen. Er sprach von politischen Hindernissen und nationaler Vorbehalte als „signifikante Einschränkungen" von multinationalen Einsätzen weltweit. Sie bedeuten, so Finn, eine „ernste Behinderung der Führungs- und Handlungsgewalt aller Missionen der Vereinten Nationen und beschneiden die Fähigkeit der Kommandanten, Befehle auszuführen und Kontrolle in Einsatzgebieten zu übernehmen". Damit behinderten sie potentiell die effektive Arbeit der Blauhelme.

"Ich verstehe die nationalen Interessen, die solche Einschränkungen bewirken, befürchte aber auch, dass sie einen Keil zwischen die beteiligten Nationen treiben könnten. Das könnte die Friedenssicherungseinsätze und auch die Beobachtungsfähigkeit der Vereinten Nationen gefährden."

UN-Kino: CITIZENFOUR

CINÉ-ONU, Citizenfour, Angela Richter, Gero SchließCINÉ-ONU hat gestern in Zusammenarbeit mit der DGVN NRW, der Deutschen Welle und dem deutschen Kommitee von UN Women zum Screening des Dokufilms „CITIZENFOUR" in die Deutsche Welle eingeladen.

Der Film ist ein realer Thriller: Regisseurin Laura Poitras und Journalist Glenn Greenwald nehmen den Zuschauer mit nach Hongkong, wo sie erstmals persönlich auf Edward Snowden treffen. In zahllosen Interview-Mitschnitten werden die Geschehnisse des NSA-Skandals von Beginn an aufgerollt und die Tragweite der Veröffentlichungen beleuchtet.

Gero Schließ, Citizenfour, Ciné-ONU

Angela Richter, Citizenfour, CINÉ-ONU

 

 

 

 

 

In einer regen Diskussion im Anschluss an das Screening, stellten sich die Theaterregisseurin Angela Richter ("Supernerds") und der USA-Korrespondent der Deutschen Welle, Gero Schließ, den zahlreichen Fragen der rund 100 Zuschauer.

Ciné-ONU ist eine europaweite Initiative von regelmäßigen Filmvorführungen, die ursprünglich im Jahre 2007 vom Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) in Brüssel ins Leben gerufen wurde. Dabei werden Filme zu UNO-relevanten Themen gezeigt und im Anschluss Podiumsdiskussionen mit geladenen Gästen, die entweder zur Entstehung des Filmes beigetragen haben oder Experten für das im Film behandelte Thema sind, veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Die nächste Ciné-ONU wird im Oktober in Köln stattfinden.

Citizenfour, Ciné-ONUCiné-ONU, Citizenfour

jschmeller 14.00

 

CINÉ-ONU hat gestern in Zusammenarbeit mit der DGVN NRW, der Deutschen Welle und dem deutschen Kommitee von UN Women zum Screening des Dokufilms „CITIZENFOUR“ in die Deutsche Welle eingeladen.

Der Film ist ein realer Thriller: Regisseurin Laura Poitras und Journalist Glenn Greenwald nehmen den Zuschauer mit nach Hongkong, wo sie erstmals persönlich auf Edward Snowden treffen. In zahllosen Interview-Mitschnitten werden die Geschehnisse des NSA-Skandals von Beginn an aufgerollt und die Tragweite der Veröffentlichungen beleuchtet.

In einer regen Diskussion im Anschluss an das Screening, stellten sich die Theaterregisseurin Angela Richter ("Supernerds") und der USA-Korrespondent der Deutschen Welle, Gero Schließ, den zahlreichen Fragen der rund 100 Zuschauer.

Ciné-ONU ist eine europaweite Initiative von regelmäßigen Filmvorführungen, die ursprünglich im Jahre 2007 vom Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) in Brüssel ins Leben gerufen wurde. Dabei werden Filme zu UNO-relevanten Themen gezeigt und im Anschluss Podiumsdiskussionen mit geladenen Gästen, die entweder zur Entstehung des Filmes beigetragen haben oder Experten für das im Film behandelte Thema sind, veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Die nächste Ciné-ONU wird im Oktober in Köln stattfinden.

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