UNFCCC
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www.unfccc.int
Die
Auswirkungen des weltweiten Klimawandels sind offensichtlicher als je
zuvor. Die Zunahme von Wirbelstürmen, Dürren und Waldbränden sind nur
einige Beispiele, die der globalen Erwärmung der Erdatmosphäre
zugeschrieben werden. Diese wird durch übermäßigen Ausstoß von
Treibhausgasen, vor allem Kohlendioxid hervorgerufen, das wiederum
durch nicht nachhaltigen Energieverbrauch und -produktion sowie anderen
menschlichen Aktivitäten verursacht wird.
Um
diesem Problem zu begegnen, wurde im Jahr 1992 das Rahmenübereinkommen
der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) verabschiedet.
Fünf Jahre später folgte das Kyoto-Protokoll. Das oberste Ziel beider
Verträge ist, die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre auf
einem Niveau zu stabilisieren, das den Gefahren für das Klimasystem
durch menschliche Eingriffe vorbeugt.
Für
dieses Ziel arbeiten im Klimasekretariat der Vereinten Nationen in Bonn
etwa 270 Mitarbeiter, die von den 192 Vertragsstaaten des
Rahmenübereinkommens und den 177 Unterzeichnerstaaten des Protokolls
gelenkt werden. Das Sekretariat unterstützt unter anderem die
Verhandlungen zum Klimawandel, organisiert Konferenzen, analysiert und
überprüft die Informationen und Daten zum Klimawandel, die von den
Vertragsstaaten erstellt werden.
Das
Sekretariat unterstützt außerdem die Umsetzung des Kyoto- Protokolls.
Das Protokoll stärkt das Rahmenübereinkommen, indem es völkerrechtlich
verbindliche Ziele zur Verringerung der Emissionen für 36
Industrieländer und die Europäische Gemeinschaft festlegt. Ein Komitee
überwacht die Umsetzung dieser Ziele und wird dabei vom Sekretariat
unterstützt.
Das
Klimarahmenübereinkommen und das Kyoto-Protokoll sollen außerdem die
Länder dabei unterstützen, sich auf die unvermeidbaren Folgen des
Klimawandels einzustellen. Das Sekretariat hilft Regierungen und
Institutionen bei der Entwicklung von Techniken, die dazu beitragen
können, die Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen des Klimawandels zu
erhöhen – wie zum Beispiel die Entwicklung von salzresistenten
Nutzpflanzen –, Erfahrungen auszutauschen und Finanzmittel für
Anpassungsmaßnahmen zu verhandeln.