Donnerstag, 03 September 2015
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Schlagzeilen

„Nie wieder Atomtests!“ – Ausstellungseröffnung im Auswärtigen Amt

IMG 08161Lassina Zerbo, Generalsekretär der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO), hat gemeinsam mit Staatsminister Michael Roth im Auswärtigen Amt in Berlin die Ausstellung „Nie wieder Atomtests!“ eröffnet. Sie ist im öffentlich zugänglichen „Lichthof“ vom 2. September bis zum 15. Oktober 2015 zu sehen. „Die CTBTO verdankt Deutschland einiges, daher bin ich gerne gekommen, um dem Land meine Dankbarkeit auszudrücken“, sagte Zerbo. Er betonte gleichzeitig, „dass wir Deutschlands Unterstützung auf dem Weg zum Inkrafttreten von CTBT (Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen) brauchen – dies wäre der erste Schritt auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen.“ Die Ausstellung gibt einen Überblick über die gesamte Bandbreite des Themenkomplexes Teststoppvertrag. Die Anfänge der CTBTO werden hier ebenso beleuchtet, wie die technische Umsetzung oder der aktuelle Stand der Implementierung des Vertrages. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Zukunft des noch nicht in Kraft getretenen Vertragswerks. Die Ausstellung besitzt interaktiven Charakter und veranschaulicht durch Exponate der Partner CTBTO, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die komplexe Materie des CTBT. Dadurch macht sie das Thema für das Publikum durch haptische Erfahrungen erlebbar. Anfassen der Exponate durch die Besucher ist hier ausdrücklich erwünscht.

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CTBTBO

Auswärtiges Amt

UN-Nothilfekoordinator: Lage in Syrien wird sich weiter zuspitzen

639557In Syrien wird sich "die schlimmste humanitäre Krise weltweit" weiter verschlechtern, sollte keine politische Lösung gefunden werden. Zu dieser Ansicht kommt der UN-Nothilfekoordinator, Stephen O’Brien. Die Not der 7.6 Millionen vom Krieg vertriebenen Menschen und der 4 Millionen Kriegsflüchtlinge, die in den Nachbarländern Schutz gesucht haben, sei "größer als je zuvor", unterstrich er am Rande des fünften Spitzentreffens mit den wichtigsten internationalen Gebern für Syrien in Kuwait. O’Brien hob die großzügige Unterstützung der internationalen Geldgeber hervor, die trotz der angespannten Sicherheitslage in Syrien "vor Ort bleiben" und den Menschen wichtige Hilfe leisten. Während die Krise in Syrien in ihr fünftes Jahr geht, "handelt es sich um Hilfe, die mehr denn je gebraucht wird", so O´Brien.

Bestätigung durch UN: IS sprengt Kulturgüter in Syrien

485861Die Terrormiliz IS setzt ihre Zerstörungen an Kulturgütern fort: Den Vereinten Nationen liegen Satellitenbilder vor, die die Zerstörung des weltberühmten Baal-Tempels in der antiken Wüstenstadt Palmyra in Syrien bestätigen. Die Zerstörung des Baal-Tempels durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der syrischen Ruinenstadt Palmyra ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen aufgrund von Satellitenbildern bewiesen. Ein gestern entstandenes Satellitenfoto belege "leider die Verwüstung des Hauptgebäudes" der Anlage und "einer Säulenreihe in dessen unmittelbarer Nähe", sagte Einar Bjorgo, Manager des Satellitenbeobachtungsprogramms Unosat.

Bundespräsident Gauck trifft in Bonn junge Menschen, die über die UN informieren

csm GUN45661 64bda50b69Bundespräsident Gauck hat in der Villa Hammerschmidt Jugendliche empfangen, die sich für die Vereinten Nationen engagieren. An dem Treffen nahmen auch Vertreter der Bonner UN-Organisationen teil. Anlass für das Gespräch mit den Jugendlichen ist das 70jährige Bestehen der Vereinten Nationen. 2015. Gauck lobte das Engagement der Jugendlichen, Gleichaltrige über die wichtige Arbeit und die Aufgaben der UN zu informieren. Der Bundespräsident hob auch die wichtige Funktion des UN-Jugenddeligierten-Programmes hervor. Es wurde 2005 auf Initiative junger Menschen initiiert. Seitdem reisen jährlich zwei Jugenddelegierte als Teil der deutschen Delegation zur UN-Generalversammlung nach New York, um dort die Interessen von Jugendlichen aus Deutschland zu vertreten.

 

Foto: BPA

UN lässt Experten Giftgas-Angriffe in Syrien aufklären

640725Die UN will drei unabhängige internationale Experten mit der Untersuchung der jüngsten mutmaßlichen Giftgasangriffe im Bürgerkriegsland Syrien betrauen. Die Experten sollten durch ein politisches Büro sowie eine Logistikabteilung in New York und eine Untersuchungsabteilung für wissenschaftliche Analysen in Den Haag unterstützt werden, legte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Brief an den Sicherheitsrat dar. Der Sicherheitsrat hat nun fünf Tage Zeit, um auf den Vorschlag zu reagieren. Erhebt das Gremium keine Einwände, werde Ban die Experten auf einer "geografisch größtmöglichen Grundlage" auswählen, heißt es in dem Schreiben. Genaue Angaben zur Zahl ihrer Mitarbeiter und zum Beginn der Untersuchung enthielt Bans Brief nicht. Die Experten sollen 90 Tage nach dem Beginn ihrer Untersuchung einen ersten Bericht vorlegen. Sie sollen an allen Orten in Syrien und wenn nötig auch in Nachbarländern ermitteln können. Ban rief in diesem Zusammenhang alle Seiten in dem Konflikt zur "vollen Zusammenarbeit" mit den Experten auf. Sie sollten dem Team Zugang zu allen Orten gewähren und an den Untersuchungsorten Kampfpausen einlegen. 

UN-Flüchtlingskommissar fordert neue EU-Registrierzentren für Flüchtlinge

593547UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres hat auf die schnelle Einrichtung neuer Zentren zur Registrierung von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen gedrungen. "Die vom Europäischen Rat getroffenen Entscheidungen im Bereich der Migration müssen beschleunigt und intensiviert werden", sagte Guterres in Genf. Dazu gehöre die Einrichtung dieser sogenannten "hot spots".

UN rechnen mit 3000 Flüchtlingen pro Tag in Mazedonien

177786Die Vereinten Nationen erwarten, dass in den kommenden Monaten bis zu 3000 Flüchtlinge pro Tag in Mazedonien ankommen. "Das ist die Route, die die meisten Menschen wählen", sagte die Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Melissa Fleming, in Genf. "Wir sehen nicht, dass der Zustrom der Menschen in den kommenden Monaten abreißen wird." Als Grund nannte sie die anhaltende Gewalt in Syrien und im Irak sowie die sich verschlechternde Lage für die Flüchtlinge in ihren Zufluchtsländern Türkei, Jordanien und Libanon. Die 28 EU-Staaten müssten für eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge in der Europäischen Union sorgen, forderte Fleming. Wenn die richtigen Maßnahmen ergriffen würden, könne Europa damit klarkommen. Nach UNHCR-Schätzungen hatten am Wochenende mehr als 7000 Menschen Serbien erreicht, wo sie versuchten, mit Bussen und Zügen weiter ins EU-Land Ungarn zu kommen.

Ban Ki-moon verurteilt IS-Gräueltaten im syrischen Palmyra

636086UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Zerstörung eines antiken Tempels im syrischen Palmyra sowie die Ermordung des früheren Chef-Archäologen der Stadt, Chaled al-Assaad, durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verurteilt. "Diese barbarischen Taten des Terrors schreiben eine lange Liste von Verbrechen fort, die in Syrien seit vier Jahren gegen seine Zivilbevölkerung und sein Erbe verübt wurden", erklärte Ban in New York.

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