Mittwoch, 16 April 2014
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Schlagzeilen

Nachhaltige Entwicklung: Ban fordert größere Anstrengung

MexicoUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zur Eröffnung des Ministertreffens der Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungskooperationen in Mexiko-Stadt gefordert, nachhaltige Entwicklung und ein Leben in Würde für alle Menschen zu ermöglichen. Nun, da die 2015-Deadline der Millenniums-Entwicklungsziele bald erreicht sei, müssten alle „mehr tun, um unsere Verpflichtungen zu erfüllen“, so Ban.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47589&Cr=partnership&Cr1=development#.U04pFsLwCUk

Nigeria: Ban schockiert über Anschlag

13-11-2013-Bankimoon3UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine Bestürzung über den jüngsten Bombenanschlag auf eine Busstation in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja zum Ausdruck gebracht und den Angriff scharf verurteilt. Mehr als 70 Menschen sollen ums Leben gekommen, über 100 Menschen verletzt worden sein. Andere Quellen gehen inzwischen von über 200 Toten aus. Er sei schockiert über die vielen Opfer, so der Generalsekretär in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement. Den Familien der Toten und Verletzten sprach Ban sein Mitgefühl aus.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47582&Cr=nigeria&Cr1=#.U0zkO8LwCUk

(UNRIC, 15.4.2014)

Ukraine: Russland im UN-Sicherheitsrat isoliert

585675Der Sicherheitsrat hat in einer Dringlichkeitssitzung keine Annäherung im Ukraine-Konflikt erzielen können. Die UN-Botschafter aus der Ukraine und Russlands warfen sich bei dem von Russland beantragten Treffen gegenseitig vor, die Eskalation im Osten der Ukraine verschuldet zu haben. Die USA warfen Russland vor, für die blutigen Kämpfe in der Region verantwortlich zu sein. "Es ist eine Tatsache, dass diese Form der Instabilität die schlimmste ist - sie ist komplett künstlich hergestellt. Diese Instabilität wurde erfunden und entworfen in und von Russland", sagte die US-Botschafterin Samantha Power in der Nacht in New York bei der Sondersitzung des Gremiums.

12.000 UN-Soldaten für Zentralafrika

32499Die Vereinten Nationen wollen 12.000 Blauhelmsoldaten in die Zentralafrikanische Republik entsenden. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Donnerstag in New York eine Resolution, die die Aufstellung der Truppe erlaubt. Die meisten Soldaten werden aus afrikanischen Ländern kommen. Deutschland wird sich mit bis zu 80 Soldaten beteiligen. Auch wenn die Mission deutlich kleiner ist als die fast doppelt so große im benachbarten Kongo, wird es einer der größten UN-Einsätze sein. Die ehemalige französische Kolonie wird seit rund einem Jahr von Gewalt und Unruhen erschüttert. Die Blauhelme sollen dabei helfen, das Land zu befrieden und zu stabilisieren. Ihre Aufgabe ist es, Zivilisten zu schützen und der Übergangsführung bei der Organisation von Wahlen zu helfen.

Syrien: Ban verurteilt Spirale der Gewalt

Homs SyriaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die fortlaufende Gewalt und Brutalität in Syrien scharf verurteilt und alle Parteien im Land sowie deren Unterstützer im Ausland aufgerufen, ein Ende des Konfliktes „jetzt“ herbeizuführen. Insbesondere verurteilte Ban auch die Tötung des Jesuitenpartners Frans van der Lugt. Der Niederländer war Anfang der Woche in der Stadt Homs erschlagen worden. Ban bezeichnete die Tat als „inhumanen Akt der Gewalt“ gegen einen Mann, der „heldenhaft an der Seite des syrischen Volkes“ gestanden habe. Diese Tragödie habe einmal mehr die dringende Notwendigkeit verdeutlicht, das Leben von Zivilisten zu schützen. 

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47527&Cr=syria&Cr1=#.U0ULr8LwCUk 

Ban: Weltgemeinschaft hätte in Ruanda mehr tun können

585139UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes in Ruanda vor 20 Jahren deutlich gemacht, dass die Weltgemeinschaft mehr hätte tun können und sollen. Die Friedenstruppen seien abgezogen worden, als sie am dringendsten gebraucht wurden, so der UN-Generalsekretär am Montag in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Ban rief die Staatengemeinschaft zu Wachsamkeit auf: Anzeichen für derartige Verbrechen, die noch immer überall in der Welt möglich seien, müssten frühzeitig erkannt werden. Werde ein Risiko erkannt, sollte nicht auf fremde Anweisungen gewartet, sondern unverzüglich gehandelt werden. "Unsere Hauptaufgabe muss es stets sein, Menschen zu schützen", so Ban. In Ruanda hatten Hutu-Milizen zwischen April und Juli 1994 bis zu eine Million Menschen, von denen die meisten der Minderheit der Tutsi angehörten, getötet.

Afghanistan: Ban gratuliert zu hoher Wahlbeteiligung

AfghanvoteUN-Generalsekretär hat dem afghanischen Volk zu einer historischen Präsidentschaftswahl gratuliert. Besonders lobte der Generalsekretär die hohe Wahlbeteiligung, die trotz aller Gewaltrohungen und Einschüchterungsversuche im Vorfeld eine „starke Botschaft“ gesendet habe. „Die Millionen Männer und Frauen, die gewählt haben, sind ein Zeugnis des Muts und des Engagements der Afghanen, ihre Rechte auszuüben und ihre Zukunft zu bestimmen“, so Ban am Sonntag. Neben dem Präsidenten waren in Afghanistan am Wochenende auch die Provinzräte der 34 Provinzen gewählt worden.

Ban drängt EU-Staaten sich schnell auf Klimaziele zu einigen

584798UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die europäischen Staaten zu einer raschen Vereinbarung zu ehrgeizigen Klimazielen und zu einer Vorreiterrolle im Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen. Die EU müsse "so bald wie möglich eine Entscheidung" über einen Vorschlag der EU-Kommission treffen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 40 Prozent zu senken, sagte Ban in Brüssel. Am besten sei eine Einigung beim EU-Gipfel im Juni.

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Internationalen Tags zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda 2014

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