Mittwoch, 30 Juli 2014
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Schlagzeilen

Ban fordert Verlängerung der Waffenruhe in Nahost

592435UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine Verlängerung der Waffenruhe im Nahost-Konflikt gefordert. Israelis und Palästinenser müssten die Feuerpause verlängern, die seit dem Morgen «weitestgehend» eingehalten werde, erklärte Ban in New York. Beide Seiten brauchten eine «Pause von der Gewalt, der so viele zum Opfer gefallen sind, die so viele Leben zerstört und so viel verwüstet hat». Alle Kräfte, die Einfluss auf die Kriegsparteien haben, müssten auf einen Waffenstillstand dringen

Ban verurteilt Angriff auf UN-Schule im Gazastreifen

596031UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den israelischen Angriff auf eine Schule des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) im Gazastreifen verurteilt. "Viele Menschen wurden getötet - darunter Frauen und Kinder sowie UN-Mitarbeiter", erklärte Ban. Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde starben mindestens 16 Menschen, rund 200 weitere wurden verletzt. Die israelische Armee kündigte an, den Vorfall zu untersuchen. Seit dem Beginn der Auseinandersetzungen haben UN-Angaben zufolge mehr als 100.000 Bewohner des Gazastreifens Schutz in UNRWA-Einrichtungen gesucht. Das entspricht etwa fünf Prozent der Bevölkerung. Unterdessen stieg die Zahl der Toten im Gazastreifen auf über 770, auf israelischer Seite starben bislang mindestens 32 Soldaten und mindestens drei Zivilisten. Am Freitag soll das israelische Sicherheitskabinett über eine Fortsetzung der Offensive im Gazastreifen beraten.

UN: Lage im Südsudan zur „Mega-Krise“ ausgewachsen

595916Die Lage im Südsudan hat sich nach Angaben der Vereinten Nationen zu einer „Mega-Krise" entwickelt. Trotz eines Friedensabkommens kommt der Südsudan nicht zur Ruhe, immer mehr Menschen fliehen ins benachbarte Äthiopien. Das Land stehe vor einer „wirklichen Katastrophe", sagte der Einsatzleiter des UN-Büros für Nothilfekoordination (Ocha), John Ging, am Mittwoch in New York. Gewalt und Vertreibung legten die Landwirtschaft lahm, dem Land drohe eine Hungersnot. Die Situation im Südsudan verschlechtere sich schneller als in Krisenstaaten wie Syrien oder der Zentralafrikanischen Republik, sagte Ging. Trotz eines im Mai unterzeichneten Friedensabkommens zwischen Präsident Salva Kiir und seinem Widersacher Riek Machar kommt der Südsudan nicht zur Ruhe, immer mehr Menschen fliehen ins benachbarte Äthiopien. Die blutigen Übergriffe seit mehr als sechs Monaten haben auch ethnische Hintergründe: Kiir ist ein Dinka, Machar ein Nuer. Im Dezember war ein Machtkampf zwischen den beiden Politikern eskaliert.

Hinweise auf Kriegsverbrechen in Gaza

478153Die Vereinten Nationen haben deutliche Hinweise darauf, dass die israelische Armee bei ihrer derzeitigen Militäroperation im Gazastreifen Kriegsverbrechen verübt hat. Es gebe eine „große Möglichkeit", dass die israelischen Häuserzerstörungen und die Tötung von Kindern völkerrechtswidrig seien, sagte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay am Mittwoch in Genf. Pillay äußerte sich zu Beginn einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates zum Gaza-Konflikt. Sie beklagte, dass bei den israelischen Angriffen nicht zwischen Hamas-Kämpfern und Zivilisten unterschieden werde. Zugleich verurteilte sie auch den Abschuss von Raketen und Granaten durch palästinensische Extremisten auf Israel.

Sicherheitsrat verurteilt Abschuss von Flug MH17

595405Der Sicherheitsrat hat in einer Resolution den Abschuss des Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines im umkämpften Osten der Ukraine "aufs Schärfste" verurteilt. In dem einstimmig verabschiedeten Text wurden die prorussischen Separatisten aufgefordert, den Ermittlern freien Zugang zur Absturzstelle zu gewähren und deren "Integrität" zu bewahren. Diese hatten zuvor zugesagt, die Leichen an die Niederlande zu übergeben und die Flugschreiber Malaysia auszuhändigen. Die von Australien eingebrachte Resolution fordert "alle Staaten und Akteure der Region" auf, umfassend bei einer "vollständigen, eingehenden und unabhängigen internationalen Untersuchung" zusammenzuarbeiten. Der Text fordert weiter, dass umgehend alle militärischen Aktivitäten in der Gegend um die Absturzstelle eingestellt werden. Zudem forderten die 15 Ratsmitglieder, darunter auch Russland, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Flugzeug-Crash in der Ostukraine: Ban fordert Untersuchung

ki-moonMH17UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Angehörigen der Passagiere des Malaysia Airlines Fluges, der gestern in der Ostukraine abgestürzt ist, sein Mitgefühl ausgesprochen und eine vollständige Aufklärung des Vorfalls gefordert. Es müsse eine "umfassende, transparente und internationale Untersuchung" des Vorfalls geben. Er stehe diesbezüglich mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in Kontakt, so Ban vor Reportern in New York.

Südsudan: UN-Nothilfekoordinatorin warnt vor Hungersnot

south-sudan-refsUN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos hat vor einer humanitären Katastrophe im Südsudan gewarnt. Wenn nicht gehandelt werde, werde das Land eine schwere Nahrungsmittelkrise erleben, auch eine Hungersnot sei denkbar, so Amos am Mittwoch in New York. Zuvor hatte sie den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Situation in dem jungen afrikanischen Staat informiert.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=48285#.U8eGu8LwAy8

Afghanistan: Ban und Kubiš verurteilen Anschläge

jankubisUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sein Sonderbeauftragter für Afghanistan, Jan Kubiš, haben die jüngsten Anschläge in Afghanistan aufs Schärfste verurteilt.
Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Dienstag auf einem belebten Markt im Südosten Afghanistans in die Luft gesprengt und mindestens 89 Menschen mit in den Tod gerissen. Überdies seien 42 Menschen bei dem Anschlag in der Provinz Paktika verletzt worden. Es wird damit gerechnet, dass die die Zahl der Todesopfer noch steigt. Bei einem weiteren Bombenanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul wurden zwei Mitarbeiter der Pressestelle des Präsidentenpalastes getötet.
Angriffe wie diese, gerichtet gegen Zivilisten, seien ernste Verletzungen des humanitären Völkerrechts, so Ban. Kubiš bezeichnete die Taten im islamischen Fastenmonat Ramadan als „entsetzlich“. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

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