Montag, 20 November 2017
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Schlagzeilen

UN-Generalsekretär Guterres: Durch Einheit, Solidarität und Zusammenarbeit gegen den Terrorismus

11 16 Guterres SOAS17. November 2017 – In einer Rede an der Universität London hat UN-Generalsekretär António Guterres gefordert, den Terrorismus durch stärkere internationale Zusammenarbeit zu bekämpfen.

„Terrorismus bedeutet grundsätzlich die Vernichtung von Menschenrechten“, sagte er im Hinblick auf die 11.000 Terroranschläge in mehr als 100 Ländern im letzten Jahr.

„Der Terrorismus war in verschiedenen Formen über Jahrhunderte hinweg präsent", sagte Guterres in seinem Vortrag über Terrorismusbekämpfung und Menschenrechte an der School of Oriental and African Studies der Universität London. „Der moderne Terrorismus wird jedoch in einem ganz anderen Ausmaß geführt, insbesondere in seiner geographischen Ausdehnung. Kein Land kann behaupten, immun zu sein ", fügte er hinzu.

Im vergangenen Jahr starben 25.000 Menschen durch Terroranschläge, weitere 33.000 wurden verletzt. „Wenn wir die Menschenrechte schützen, bekämpfen wir die Ursachen des Terrorismus. Die Macht der Menschenrechte ist stärker, als die Macht des Terrorismus", betonte Guterres.

COP23: UN-Generalsekretär Guterres fordert schnellere Umsetzung des Pariser Klimaabkommens

IMG 2588Generalsekretär António Guterres hat erklärt, dass ein Wechsel zu saubereren Energien das Wirtschaftswachstum eher behindern würde. Dies betonte er am Mittwoch auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23) in Bonn vor Vertretern von fast 200 Nationen.

Er forderte außerdem mehr Ehrgeiz, mehr Führung und mehr Partnerschaften zur Bekämpfung des Klimawandels.
„Der Klimawandel ist die entscheidende Bedrohung unserer Zeit. Unsere Pflicht gegenüber zukünftigen Generationen besteht darin, Ehrgeiz zu wecken", sagte Guterres bei der Eröffnung des hochrangigen Segments der COP23.

An der Konferenz nahmen auch Staats- und Regierungschefs teil, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, der auch Präsident der COP23 ist.

Die Regierungen sollten einen Preis für die Kohlenstoffemissionen festsetzen, um die globale Erwärmung zu bekämpfen, betonte Guterres. Er erklärte außerdem, dass die Welt nur fünf Jahre habe, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, das ehrgeizige Ziel zu erreichen, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu halten.

Er sagte Verhandlungsführern und Ministern, dass dies zwar drastische Einschnitte bei den Treibhausgasemissionen einfordern werde, diese Schritte jedoch immer noch erreichbar seien.

Guterres forderte die Staats- und Regierungschefs auf, bei der Bekämpfung des Klimawandels „Mut zu zeigen, wenn es darum gehe, tief verwurzelte Interessen zu bekämpfen": „Zeigen Sie Weisheit, indem Sie in die Zukunft investieren. Zeigen Sie Mitgefühl bei der Sorge, welche Welt wir für unsere Kinder errichten.“

Die Klimakonferenz, die am 6. November 2017 begonnen hat, findet ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens statt. Die Verhandlungen in Bonn werden am kommenden Freitag abgeschlossen.

 

Bonn: Investitionen in kohlenstoffarme Zukunft stehen bei UN-Klimakonferenz im Mittelpunkt

WorldBank Solar 200714. November 2017- Auf der UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gefordert, Investitionen in den Klimaschutz zu erhöhen. Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, müssten insbesondere Entwicklungsländer stärker unterstützt werden.

„Wir brauchen alle Finanzakteure - öffentlich, privat, national, international - Märkte und Aufsichtsbehörden, um effektiv zusammenzuarbeiten. Jedes Jahr sollten mindestens 1,5 Billionen Dollar für die Klimafinanzierung mobilisiert werden", sagte Eric Usher, Leiter der Finanzinitiative des UN-Umweltprogramms.

Im Rahmen des "Finance for Climate Day" auf der COP23 betonten hochrangige Vertreter ihre Bemühungen, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen und den durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten.

Sie betonten, dass jeder Dollar, der in die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel investiert wird, wertvoll ist, weil er gleichzeitig die Agenda 2030 der internationalen Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Bonn: UN-Klimakonferenz rückt die Rolle von Frauen im Klimaschutz in den Fokus

11 12 2017 Climate Lesotho13. November 2017 – Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 23) in Bonn, hat die fidschianische Präsidentschaft eine Einigung über einen Gender-Aktionsplan angekündigt. Die Rolle von Frauen im Klimaschutz soll laut dem Plan hervorgehoben werden.

Auf einer Pressekonferenz verkündeteten der Präsident der COP 23 und der Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, dass der Plan zur Verabschiedung bereit stehe.

„Der Plan erkennt die wichtige Rolle der Frauen im Klimaschutz an", so Bainimarama. „Es geht um die Geschlechterintegration in die Arbeit rund um die Klimapolitik - sowohl national als auch international", fügte Nazhat Shameen Khan hinzu, Hauptverhandlungspartner der COP 23-Präsidentschaft.

Der UN-Generalsekretär, António Guterres, sowie Staats- und Regierungschefs werden vom 15. bis 16. November ebenfalls an der Konferenz in Bonn teilnehmen.

COP 23: Die Weltklimakonferenz in Bonn geht in ihre zweite und entscheidende Woche

une cop23 cle8cfcd1 1Bonn, 13. November 2017 – Bis Freitag wollen sich die Delegationen aus 195 Ländern darüber einigen, wie das Pariser Klima-Abkommen umgesetzt werden kann. Festgelegt werden muss zum Beispiel, wie der Kohlendioxid-Ausstoß künftig gemessen und angegeben wird. Ab Mittwoch finden die Gespräche auf Ministerebene statt. Auch UN-Generalsekretär Guterres, Bundespräsident Steinmeier, Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Macron werden noch in Bonn erwartet. In den vergangenen Tagen waren prominente Gäste, unter anderem Al Gore und Arnold Schwarzenegger, bei der COP 23.

UN: Jemen droht weltweit größte Hungersnot der vergangenen Jahrzehnte

Yemen OCHA 2017 Building9. November 2017 – Der oberste UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Mark Lowcock, hat vor einer massiven Hungersnot im Jemen gewarnt. Im Falle einer andauernden Blockade von Hilfslieferungen in den Jemen drohe dem Land eine Hungerkatastrophe in Dimensionen, die die Welt seit Längerem nicht gesehen habe.
„Das wäre die größte Hungersnot der vergangenen Jahrzehnte“, sagte der UN-Vertreter gegenüber Medienvertretern am Mittwoch. Nach drei Jahren des blutigen Konflikts erhält das Land mittlerweile 90 Prozent seiner täglichen Gebrauchsgüter aus dem Ausland. Millionen von Menschen sind für ihr Überleben auf die Bereitstellung humanitärer Hilfe angewiesen.
Aufgrund der Kämpfe ist die Wasserversorgung im Land weitestgehend zusammengebrochen, ebenso wie die das Gesundheits- und Sanitärsystem. „Menschen sterben in solchen Hungersnöten vor allem an Infektionen, weil die Körper so kraftlos sind und keine Möglichkeiten haben, Erreger abzuwehren“, sagte Lowcock.

Aktueller Klimarisiko-Index zeigt die Verwundbarkeit von kleinen Inselstaaten

FullSizeRenderunric9. November 2017 – Kleine Inselstaaten sind am stärksten von extremen Wetterereignissen weltweit betroffen. Dies ist ein Ergebnis des Klimarisiko-Indexes von Germanwatch für das Jahr 2016. Viele Entwicklungsländer haben bis zum jetzigen Zeitpunkt schon unter Naturkatastrophen gelitten, darunter viele arme Länder, wie Haiti, Sri Lanka und Vietnam. 2017 könnte das Jahr sein, in dem extreme Wetterereignisse mehr Schaden als je zuvor verursachen.

„Die jüngsten Stürme mit nie da gewesener Intensität hatten verheerende Auswirkungen auf die Inselstaaten“, sagte David Eckstein von Germanwatch, einer der Autoren des Indexes. Auch der Inselstaat Fidschi, der bei der diesjährigen Klimakonferenz in Bonn die Präsidentschaft inne hält, wurde im vergangenen Jahr von schweren Stürmen getroffen. Joshua Wycliffe, der ständige Sekretär für Kommunalverwaltung, Wohnsiedlungen und Umwelt von Fidschi, dankte Germanwatch für deren Engagement und Ergebnisse, die sowohl für Regierung als auch für Bürger einen hohen Erkenntnisgewinn bedeuten. „Mit diesem Dokument werden die Probleme in den ohnehin anfälligen Regionen in den Fokus gerückt.“

UN-Sicherheitsrat: ISIL und die Syrische Regierung sind verantwortlich für die Nutzung chemischer Waffen

ISIL Weapons7. November 2017 - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist verantwortlich für die Verwendung von Senfgas bei einem Anschlag im September 2016 in Umm Hawsh. Dieses Ergebnis präsentierte am Dienstag der Leiter einer vom UN-Sicherheitsrat beauftragten Untersuchung.

Dem Bericht zufolge ist außerdem die syrische Regierung verantwortlich für die Freisetzung von Sarin bei einem Angriff im April 2017 in Khan Shaykhun.

"Es gab ausreichende glaubwürdige und zuverlässige Beweise, die uns zu diesem Ergebnis kommen lassen", sagte Edmond Mulet, Leiter des Gemeinsamen Untersuchungsmechanismus der Organisation für das Verbot chemischer Waffen und der Vereinten Nationen, während einem Briefing am 26. Oktober.

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