Freitag, 31 Oktober 2014
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Schlagzeilen

Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai spendet 50.000 Dollar für Schulen im Gazastreifen

Malala_donation_UN_GazaDie Preisträgerin des Nobel-Friedenspreises, Malala Yousafzai, hat angekündigt 50.000 Dollar für den Wiederaufbau zerstörter UN-Schulen im Gazastreifen zu spenden.

„Wir müssen alle zusammenarbeiten, um Jungen und Mädchen in Palästina, so wie Kindern überall in der Welt, eine qualitativ hochwertige Bildung in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen.", so Malala Yousafzai.

Die Spende soll dabei helfen, 65 Schulen aufzubauen, die bei dem Konflikt im Gazastreifen zerstört wurden. 2.100 Palästinenser, darunter über 500 Kinder, und über 79 Israelis verloren durch die Gewalt ihr Leben.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), zeigte sich tief gerührt von der Geste und lobte Malala Yousafzai für ihre Courage und ihre Rolle als Symbolfigur für das endlose Potenzial, das in jedem Kind der Erde stecke.

Somalia: Generalsekretär Ban würdigt politische Fortschritte

ban-ki-moon-somaliaGeneralsekretär Ban Ki-moon hat verschiedene Länder am Horn von Afrika besucht, um für Frieden und Stabilität in der Region zu werben. In Mogadischu würdigte der Generalsekretär Somalias Fortschritte in Richtung ökonomischer und politischer Stabilität.

„Besonderst loben möchte ich die Übereinkommen um regionale Verwaltungen und Behörden einzurichten. Dabei sollten möglichst viele Menschen beteiligt sein und stark durch Frauen und junge Menschen repräsentiert werden", so Ban gegenüber Pressevertretern.

Obwohl Somalia lange durch Kämpfe und die Verbreitung von militantem religiösem Fanatismus gebeutelt wurde, konnten kürzlich zurückliegende militärische Erfolge gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab der Regierung ermöglichen, mit Hilfe der UN-Mission UNSOM, den Sicherheitssektor des Landes zu stärken, die Durchsetzung der Menschenrechte und die Stärkung von Frauen voranzutreiben und internationale Hilfe besser zu koordinieren.

Der UN-Sonderbeauftragte für Somalia, Nicholas Kay, warnte jedoch, dass noch immer mehr als drei Millionen Somalis Hilfe brauchen. So haben knapp eine Million Menschen noch immer nicht genug zu essen. Auch der Generalsekretär zeigte sich besorgt über die humanitäre Situation und bat die internationale Gemeinschaft, Somalia weiterhin bei seinen Bemühungen zu unterstützen.

UN-Generalsekretär Ban: Ebola kann nur gemeinsam besiegt werden

unicef-ebola-liberiaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich in Äthiopien mit der Kommisionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Nkosazana Dlamini-Zuma, und dem Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, getroffen. Bei dem Treffen ging es darum, wie die Organisationen helfen können, die Verbreitung von Ebola einzudämmen.
Generalsekretär Ban betonte, man müsse die Dringlichkeit der Lage erkennen, ohne jedoch in Panik auszubrechen. „Ebola ist eine große globale Krise, die eine massive globale Antwort erfordert. Kein Land und keine Organisation kann Ebola allein besiegen.", so Ban.
Der Generalsekretär warnte vor unverhältnismäßiger Panik. Reiseverbote oder die Schließung von Grenzen seien nicht die Lösung und würden die betroffenen Staaten nur isolieren. Er begrüßte die Zusagen afrikanischer Nationen wie Äthiopien, Burundi und Nigeria, medizinisches Personal nach Guinea, Liberia und Sierra Leone zu entsenden, um den Kampf gegen Ebola zu unterstützen.

Die Uhr tickt für Gaza: Generalsekretär bittet um schnelle Hilfe für den Wiederaufbau

Middle EastGeneralsekretär Ban Ki-moon hat dem Sicherheitsrat von seinem Besuch im Gazastreifen berichtet und darum gebeten, dass die zugesagten Hilfen für den Wiederaufbau schnell zur Verfügung gestellt werden.

"Die Uhr tickt. 414 Millionen Dollar werden für die humanitäre Soforthilfe benötigt, 1,2 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe und 2,4 Milliarden für den Wiederaufbau", so der Generalsekretär.

Aktuell sind mehr als 100.000 Menschen in Gaza obdachlos und mehr als 50.000 Menschen haben in Schulgebäuden der Vereinten Nationen Zuflucht gesucht. Viele haben keinen Zugang zum Wassernetzwerk. 18-stündige Stromausfälle sind an der Tagesordnung.

Wie bei der vorausgegangenen Geberkonferenz, betonte der Generalsekretär abermals, dass der Kreislauf aus Zerstörung und Wiederaufbau enden müsse: „Es kann nicht von der internationalen Gemeinschaft erwartet werden, dass sie die Scherben eines weiteren Krieges aufsammelt und dann die Rechnung übernimmt. Auf lange Sicht gesehen, kann dauerhafte Stabilität nur durch ein Friedensübereinkommen, welches zu einem unabhängigen palästinensischen Staat führt, erreicht werden".

Südsudan: UN-Mission errichtet neue Schutzzonen

UNMISSDie UN-Mission im Südsudan (UNMISS) hat neue Schutzgebiete für schätzungsweise 28.000 Binnenflüchtlinge in Juba, Malakal und Bor errichtet, um die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge zu verbessern.

Insgesamt beschützt UNMISS mehr als 100.000 Zivilisten im Südsudan. UN-Mitarbeiter betonten, dass die Lebensbedingungen in diesen neuen Camps besser seien, aber immer noch improvisiert, temporär und kein guter Platz zum leben. Besonders in Bentio ist die Situation für die Flüchtlinge nach starken Regenfällen und Überflutungen der Camps sehr schlecht.

Die südsudanesische Regierung befindet sich seit Dezember im Krieg mit Rebellen, nachdem ein Konflikt zwischen Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und Anhängern des vorherigen Vizepräsidenten Riek Machar eskalierte.

UN-Report deckt alarmierenden Anstieg der verhängten Todesstrafen im Irak auf

prisonDie Hilfsmission der Vereinten Nationen für den Irak (UNAMI) und das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR), haben einen gemeinsamen Report veröffentlicht, indem sie auf den eklatanten Anstieg der verhängten Todesstrafen im Irak hinweisen. Die Vereinten Nationen haben daraufhin die irakische Regierung aufgerufen, ein Moratorium für alle Todesstrafen zu verhängen.

„Die neue Regierung im Irak sieht sich mit vielen ernsten Sicherheitsherausforderungen konfrontiert, weshalb es dringender denn je ist, dass die Rechtstaatlichkeit in dem Land gestärkt wird.", so der Hohe Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad Al Hussein.

Der Report zeigt außerdem, dass die Exekutionen im Irak häufig als Gruppenexekutionen, mit bis zu 34 Todeskandidaten an einem Tag ausgeführt werden. Viele Verurteilungen folgten, dem Report zufolge, fragwürdigen Beweisen und Verfahren.

DR Kongo: Hoher Kommissar für Menschenrechte verurteilt die Regierungsentscheidung UN-Mitarbeiter auszuweisen

Zeid HusseinDer Hohe Kommissar für Menschenrechte der UN, Zeid Ra'ad Al Hussein, hat die Entscheidung der Regierung der Demokratischen Republik Kongo verurteilt, seinen Vertreter des Landes zu verweisen sowie anderes humanitäres Personal einuzschüchtern.

„Nicht nur wurde mein sehr erfahrener und respektierter Repräsentant im Kongo, Scott Campbell, des Landes verwiesen – auch zwei andere Mitarbeiter seines Teams wurden ernsthaft bedroht. Dies ist unakzeptabel.", so Zeid in einer Presseerklärung.

Die Entscheidung, Scott Campbell des Landes zu verweisen, folgte der Veröffentlichung eines UN-Reports, der schwere Menschenrechtsverletzungen durch kongolesische Sicherheitskräfte feststellte.

„Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo sollte die Ergebnisse des Reports nachverfolgen, um den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen, anstatt den Leiter des Teams zu bestrafen, welches den Report veröffentlicht hat.", so Zeid Ra'ad Al Hussein in seinem Statement.

Angola, Malaysia, Neuseeland, Spanien und Venezuela als nicht-ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates gewählt

Security Council -GA voteDie UN-Generalversammlung hat Angola, Malaysia, Neuseeland, Spanien und Venezuela in drei Wahlrunden zu den neuen nicht-ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates bestimmt. Ab dem 01. Januar 2015 werden sie dem Sicherheitsrat für zwei Jahre angehören.

Die fünf Sitze die 2014 zur Wahl standen, waren jeweils ein Sitz für die Afrikanische Gruppe (aktuell von Ruanda besetzt), für die Asien-Pazifik Gruppe (momentan von Südkorea besetzt), für die Lateinamerika Gruppe und die karibischen Staaten (momentan durch Argentinien vertreten) sowie zwei Sitze für Westeuropa und andere Staaten (derzeit durch Luxembourg und Australien besetzt). Litauen wird den Sitz für Osteuropa ein weiteres Jahr besetzten.

Die fünf ständigen Mitglieder, die über ein Veto-Recht verfügen, sind China, Frankreich, Russland, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die nicht-ständigen Mitglieder, die wie Litauen bis Ende 2015 im Sicherheitsrat vertreten sein werden, sind die Republik Tschad, Chile, Jordanien und Nigeria.

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Videobotschaft von Ban Ki-moon zum Tag der Vereinen Nationen am 24. Oktober 2014

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