Mittwoch, 29 Juli 2015
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Schlagzeilen

UN begrüßt Post-2015-Aktionsplan

Aktionsplan, UNDie Generalversammlung der Vereinten Nationen hat der neuen Aktions-Agenda zugestimmt, mit der nachhaltige Entwicklung finanziert werden soll.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt, der die Welt „auf den Weg hin zu einer gerechteren, nachhaltigeren und wohlhabenderen Zukunft für diese und künftige Generationen" bringe.
Damit werde eine neue Ära der Kooperation und globalen Partnerschaft eröffnet.

Die sogenannte "Addis Abeba Aktionsagenda" beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen, mit deren Hilfe globale Finanzpraktiken reformiert und ökonomische, soziale und umweltpolitische Herausforderungen angegangen werden sollen.

Finanzielle Krise der UN im Nahen Osten

Schuljahr, finanzielle Krise, Naher OstenEine schwere finanzielle Krise könnte dazu führen, dass das Schuljahr für eine Vielzahl palestinensischer Flüchtlinge im Nahen Osten erst verzögert beginnen kann.

Die beratende Kommission des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ist deswegen zu einer Notfallsitzung in Jordanien zusammen gekommen.

Ein finanzielles Defizit von rund 100 Millionen Dollar muss noch vor Beginn des kommenden Schuljahres vollständig ausgeglichen werden, damit der Unterricht für etwa eine halbe Million Kinder in rund 700 Schulen rechtzeitig starten kann.

Bis Ende 2015 stehen noch genügend Mittel bereit, um essentielle Dienste, wie medizinische Versorgung, Kinderimpfungen und auch einige Notfallprogramme zu gewährleisten.
Die Gelder reichen allerdings nicht aus, um ab September den dauerhaften Schulbesuch garantieren zu können.

Ban begrüßt Waffenruhe im Jemen

Die von Jemen, Waffenruhe, Ban Ki-moonSaudi-Arabien geführte Militärkoalition hat im Jemen eine fünftägige humanitäre Waffenruhe ausgerufen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte diesen Schritt und rief alle Konfliktparteien dazu auf, jegliche Militäroperationen auszusetzen und Entwicklungshelfern einen sicheren und ungehinderten Zugang zu notleidenden Menschen zu gewährleisten.

„Seit dem 26. März sind mindestens 1.693 ZivilistInnen getötet und 3.829 verletzt worden", sagte Rupert Colville, Sprecher des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR).

Die Mehrzahl der Todesfälle werde durch Luftangriffe verursacht, doch auch Straßenkämpfe und Mörserbeschüsse sorgten für eine Vielzahl von Toten und Verletzten.

UN-Mission in Libyen ruft zu sofortigem Waffenstillstand auf

Im Süden LLibyen, Gewalt, UN-Missionibyens ist es erneut zu schweren Gewaltausbrüchen gekommen.

Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen (UNSMIL) zeigte sich darüber tief besorgt.

Angesichts dutzender Toter innerhalb der letzten Wochen, darunter auch Frauen und Kinder, drängte sie auf eine sofortige Waffenruhe.

Die gewaltsamen Vorfälle seien eine weitere Erinnerung an das Chaos, das Libyen einhülle, und eine "Mahnung an die Hauptakteure, schnell eine politische Lösung zu finden."

Die andauernden Konflikte haben hunderte Familien zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Die Kämpfe haben damit zu einer wachsenden Flüchtlingskrise innerhalb des Landes geführt.
Die Flüchtlingszahlen haben sich seit vergangenem September von etwa 230.000 auf über 434.000 beinahe verdoppelt.

Brotpreise in Syrien um beinahe 90 Prozent gestiegen

Hohe Preise fürSyrien, Hunger, Brotpreise Nahrungsmittel treiben immer mehr Menschen in Syrien in den Hunger.

Die Nahrungsmittelproduktion des Landes ist 2015 weiterhin rund 40 Prozent niedriger, als noch vor der Krise.

„Der beinahe seit fünf Jahren andauernde Konflikt hat die syrische Wirtschaft zerstört und hindert die Menschen daran, essentielle Dinge, wie Nahrungsmittel, zu kaufen, die sie zum Überleben brauchen", sagt Arif Husain, Leiter der Wirtschaftsabteilung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP).

Etwa 9,8 Millionen Menschen sind in Syrien von der schweren Nahrungsmittelknappheit betroffen.
Rund 6,8 von ihnen leiden akut an Hunger und sind auf externe Hilfen angewiesen.

Plan zur Bewahrung des kulturellen Erbes im Jemen

Die OrgaYemen, UNESCO, Welterbenisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat einen Notfallplan beschlossen, um das kulturelle Welterbe im Jemen zu schützen.

Nach UNESCO-Angaben wird das kulturell wertvolle Erbe durch die andauernden Konflikte innerhalb des Landes stark gefährdet. Ein großes Problem seien Folgeschäden gewaltsamer Angriffe. Seit vergangenem Juli würden aber historische Grabstätten auch absichtlich zerstört.

Die Altstädte von Sana'a, Shibam und Zabid werden als besonders bedroht eingestuft und stehen auf der Liste des gefährdeten Welterbes.

„Es ist offensichtlich, dass die Zerstörung ihrer Kultur unmittelbar auch die Identität, Würde und Zukunft der jemenitischen Menschen beeinträchtigt", sagte die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, bei der Bekanntgabe des Notfallplans.

UN-Sicherheitsrat verurteilt tödlichen Terror-Anschlag in der Türkei

Der SichSecurity Council, terrorism, Surucerheitsrat der Vereinten Nationen hat den Terror-Anschlag im türkischen Suruc aufs Schärfste verurteilt und betont, wie wichtig es sei, die Verantwortlichen zu fassen.

Bei dem Attentat waren am 20. Juli mindestens 31 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden.

Die Ratsmitglieder sprachen außerdem den Opfern und ihren Familien, wie auch der türkischen Regierung, ihr Mitgefühl und Beileid aus.

Jeder Akt von Terrorismus sei unbedingt strafbar und niemals vertretbar, unabhängig von Motivation und Hintergrund der Tat.

Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit durch terroristische Anschläge müssten unbedingt entsprechend den Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen bekämpft werden.

UN-Nothilfekoordinator reist in den Südsudan

Im SüdsudaCholera, Südsudan, O'Brienn gibt es neue Fälle von Cholera. Um die humanitäre Hilfe zu erhöhen, ist der UN-Nothilfekoordinator, Stephen O'Brien, vor Ort.

Der erneute Ausbruch der Cholera hat bisher beinahe 40 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 2,2 Millionen Menschen wurden durch die andauernden Konflikte aus ihrer Heimat vertrieben und rund acht Millionen werden in der kommenden Regenzeit von einer schweren Nahrungsmittelknappheit betroffen sein.

Während seines viertätigen Aufenthaltes wird O'Brien den Bundesstaat Unity und Juba besuchen, um die Auswirkungen des Konflikts und die Bemühungen der Hilfsorganisationen vor Ort zu begutachten.

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