Mittwoch, 23 April 2014
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Schlagzeilen

Südsudan: Kinder unter den Opfern

UNMISS-BentiuDas Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat bestätigt, dass in den jüngsten Attacken auf Vertriebene im Land auch Kinder getötet wurden. Am 17. April hatten bewaffnete Männer einen UN-Stützpunkt, in dem auch etwa 23.000 Flüchtlinge Schutz suchen, angegriffen und dutzende Menschen getötet. Die genauen Opferzahlen würden derzeit noch geprüft, so ein UNICEF-Sprecher in Genf. Einige der Kinder seien direkt getötet worden, andere in Schusswechseln ums Leben gekommen. Die wachsende Gewalt verschärfe zudem die Hungerkrise im Land. Schon jetzt sei die Lage „sehr gefährlich“.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47625&Cr=south+sudan&Cr1=#.U1d0y8LwCUk

22. April: Tag der Erde

motherearthday2014Am heutigen Datum begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der Mutter Erde. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief die Menschen auf, sich stärker für den Planeten einzusetzen. „Lassen Sie uns für Mutter Erde sorgen, damit sie weiter für uns sorgen kann“, so Ban. Er forderte eine „globale Transformation des Verhaltens und der Gewohnheiten“, da der derzeitige Verbrauch der Ressourcen des Planeten „nicht nachhaltig“ sei. Das Thema des diesjährigen Tages der Erde lautet „Green Cities“ – weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie hier: http://www.un.org/en/events/motherearthday/

(UNRIC, 22. April 2014)

Nigeria: UN verurteilen Entführung

Nigeria ChildUN-Generalsekretär Ban Ki-moon und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) haben die Entführung von etwa 100 Schülerinnen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Nordosten Nigerias verurteilt und deren sofortige Freilassung gefordert. Schulen müssten sichere Orte bleiben, an denen Kinder „in Frieden lernen und heranwachsen können“, so Ban in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement. Der Nordosten Nigerias war zuletzt immer wieder zum Schauplatz für brutale Angriffe militanter Islamisten geworden.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47593&Cr=nigeria&Cr1=#.U0-JRcLwCUk

Nachhaltige Entwicklung: Ban fordert größere Anstrengung

MexicoUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zur Eröffnung des Ministertreffens der Globalen Partnerschaft für wirksame Entwicklungskooperationen in Mexiko-Stadt gefordert, nachhaltige Entwicklung und ein Leben in Würde für alle Menschen zu ermöglichen. Nun, da die 2015-Deadline der Millenniums-Entwicklungsziele bald erreicht sei, müssten alle „mehr tun, um unsere Verpflichtungen zu erfüllen“, so Ban.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47589&Cr=partnership&Cr1=development#.U04pFsLwCUk

Nigeria: Ban schockiert über Anschlag

13-11-2013-Bankimoon3UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine Bestürzung über den jüngsten Bombenanschlag auf eine Busstation in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja zum Ausdruck gebracht und den Angriff scharf verurteilt. Mehr als 70 Menschen sollen ums Leben gekommen, über 100 Menschen verletzt worden sein. Andere Quellen gehen inzwischen von über 200 Toten aus. Er sei schockiert über die vielen Opfer, so der Generalsekretär in einem von seinem Sprecher verbreiteten Statement. Den Familien der Toten und Verletzten sprach Ban sein Mitgefühl aus.

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47582&Cr=nigeria&Cr1=#.U0zkO8LwCUk

(UNRIC, 15.4.2014)

Ukraine: Russland im UN-Sicherheitsrat isoliert

585675Der Sicherheitsrat hat in einer Dringlichkeitssitzung keine Annäherung im Ukraine-Konflikt erzielen können. Die UN-Botschafter aus der Ukraine und Russlands warfen sich bei dem von Russland beantragten Treffen gegenseitig vor, die Eskalation im Osten der Ukraine verschuldet zu haben. Die USA warfen Russland vor, für die blutigen Kämpfe in der Region verantwortlich zu sein. "Es ist eine Tatsache, dass diese Form der Instabilität die schlimmste ist - sie ist komplett künstlich hergestellt. Diese Instabilität wurde erfunden und entworfen in und von Russland", sagte die US-Botschafterin Samantha Power in der Nacht in New York bei der Sondersitzung des Gremiums.

12.000 UN-Soldaten für Zentralafrika

32499Die Vereinten Nationen wollen 12.000 Blauhelmsoldaten in die Zentralafrikanische Republik entsenden. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete am Donnerstag in New York eine Resolution, die die Aufstellung der Truppe erlaubt. Die meisten Soldaten werden aus afrikanischen Ländern kommen. Deutschland wird sich mit bis zu 80 Soldaten beteiligen. Auch wenn die Mission deutlich kleiner ist als die fast doppelt so große im benachbarten Kongo, wird es einer der größten UN-Einsätze sein. Die ehemalige französische Kolonie wird seit rund einem Jahr von Gewalt und Unruhen erschüttert. Die Blauhelme sollen dabei helfen, das Land zu befrieden und zu stabilisieren. Ihre Aufgabe ist es, Zivilisten zu schützen und der Übergangsführung bei der Organisation von Wahlen zu helfen.

Syrien: Ban verurteilt Spirale der Gewalt

Homs SyriaUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die fortlaufende Gewalt und Brutalität in Syrien scharf verurteilt und alle Parteien im Land sowie deren Unterstützer im Ausland aufgerufen, ein Ende des Konfliktes „jetzt“ herbeizuführen. Insbesondere verurteilte Ban auch die Tötung des Jesuitenpartners Frans van der Lugt. Der Niederländer war Anfang der Woche in der Stadt Homs erschlagen worden. Ban bezeichnete die Tat als „inhumanen Akt der Gewalt“ gegen einen Mann, der „heldenhaft an der Seite des syrischen Volkes“ gestanden habe. Diese Tragödie habe einmal mehr die dringende Notwendigkeit verdeutlicht, das Leben von Zivilisten zu schützen. 

Weitere Informationen finden Sie (in englischer Sprache) hier: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=47527&Cr=syria&Cr1=#.U0ULr8LwCUk 

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