Freitag, 10 Februar 2012
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UNO-Generalsekretär: „Trotz Wirtschaftskrise müssen wir in Gesundheit investieren“

UNRIC/277

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon

„Trotz Wirtschaftskrise müssen wir in Gesundheit investieren“

Erklärung zum Welt-Tuberkulose-Tag, 24. März 2009

BONN, 23. März (UNO-Informationszentrum) – Der globale Kampf gegen Tuberkulose zeigt Wirkung. Die Epidemie befindet sich heute im Rückgang. Allerdings verschwindet die Krankheit nicht schnell genug. Sie kostet immer noch alle 20 Sekunden ein Menschenleben. Bereits Millionen Menschen profitieren von einer Behandlung, die durch effektive nationale Maßnahmen möglich wurde, aber weitere Millionen haben diese Chance nicht. Wenn wir nicht mehr tun, wird die Zahl der Neuerkrankungen weiter steigen.

Gemeinsam müssen wir dabei helfen, der Infektion vorzubeugen. Die Krankheit muss früher erkannt und behandelt werden. Wir verfügen über eine Strategie und einen globalen Plan zum Stopp der Tuberkulose, mit denen wir dieses Ziele erfüllen können. Allerdings sind unsere bisherigen Bemühungen nicht genug.

Wir müssen Mittel gegen die multiresistenten (MDR-TB) und extensiv resistenten (XDR-TB) Formen finden. Gleichzeitig muss auch der Kampf gegen die gemeinsame Epidemie der Tuberkulose und HIV verstärkt werden.

Ich begrüße das Engagement von Regierungen, multilateralen Organisationen, nichtstaatlichen Organisationen, Stiftungen und Personen aus Unternehmen, Wissenschaft und Forschung, die gemeinsam daran arbeiten, die Krankheit einzudämmen und mithelfen, die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen.

Im Zeitalter der Weltwirtschaftskrise müssen wir Investitionen in die Gesundheit der Weltbevölkerung sicherstellen, insbesondere, um die Schwächsten zu schützen. Internationale Zusammenarbeit beim Kampf gegen Tuberkulose und für alle Millenniums-Entwicklungsziele bildet dabei die Grundlage für unsere Aufgaben. In Zukunft müssen wir mit unseren Partnern eng zusammenarbeiten, um die Mittel bereitzustellen, die sich bereits als erfolgreich bewiesen haben. Gleichzeitig gilt es auch, innovative Lösungen zu finden. Nur dann können wir der Krankheit vorbeugen, Leben retten und das Wohlergehen der Gemeinschaften ermöglichen.

Weitere Informationen zum Welt-Tuberkulose-Tag:
http://www.stoptb.org/events/world_tb_day/

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