Freitag, 31 Oktober 2014
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Ban Ki-moon, achter Generalsekretär der Vereinten Nationen

UNRIC/170/Rev.1


New York/Vereinte Nationen - Ban Ki-moon aus der Republik Korea, der achte Generalsekretär der Vereinten Nationen, bringt 37 Jahre Berufserfahrung im Regierungsdienst und auf internationaler Bühne mit.

Karrierehöhepunkte

Ban Ki-moon war Außen- und Handelsminister seines Landes, als er zum Generalsekretär gewählt wurde. In seiner langen Laufbahn im Außenministerium führten ihn seine Posten u.a. nach Neu Delhi, Washington D.C. und Wien. Er war verantwortlich für verschiedene Geschäftsbereiche, u.a. war er Außenpolitischer Berater des Präsidenten, Chefberater des Präsidenten für nationale Sicherheit, Vize-Minister für Politikplanung und Generaldirektor für amerikanische Angelegenheiten. Während seiner Dienstzeit leitete ihn die Vision einer friedlichen koreanischen Halbinsel, die eine zunehmende Rolle für den Frieden und den Wohlstand in der Region und in der Welt spielt.

Ban Ki-moon hat eine langjährige Verbindung mit den Vereinten Nationen. Die Bande reichen zurück bis 1975, als er im Außenministerium in der Abteilung Vereinte Nationen arbeitete. Die Arbeit setzte er auf dem Posten als Erster Sekretär der Ständigen Vertretung Südkoreas bei den Vereinten Nationen in New York, dann als Direktor der Abteilung Vereinte Nationen im Außenministerium in Seoul sowie als Botschafter in Wien fort. In letzter Funktion amtierte er 1999 als Vorsitzender der Vorbereitungskommission für die Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen. 2001/2002 hatte er als Kabinettschef während der Präsidentschaft der Generalversammlung durch die Republik Korea einen förderlichen Einfluss auf die erste unverzügliche Verabschiedung der ersten Resolution der Sitzungsperiode, die die terroristischen Angriffe vom 11. September verurteilte. Er unternahm eine Reihe von Initiativen, um die Funktionstüchtigkeit der Generalversammlung zu stärken und half dadurch eine Sitzungsperiode zu drehen, die in Krise und Verwirrung begonnen hatte, und sich schließlich zu einer entwickelte, in der eine Reihe wichtiger Reformen angenommen wurden.

Ban Ki-moon war aktiv an Fragen beteiligt, die beide koreanischen Staaten betreffen. Als Sonderberater des Außenministers amtierte er 1992 als Stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Nord-Süd-Atomkontrollkommission, die in Folge der historischen Gemeinsamen Erklärung zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel eingerichtet worden war. Als Außenminister spielte er im September 2005 eine führende Rolle, um eine andere bahnbrechende Übereinkunft zustande zu bringen, die darauf abzielte, Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu fördern, nämlich die Gemeinsame Erklärung zur Lösung der nordkoreanischen Atomfrage, die während der Sechs-Parteien-Gespräche verabschiedet wurde.

Ausbildung

1970 wurde Ban Ki-moon der Grad eines Bachelors in internationalen Beziehungen von der Nationalen Universität Seoul verliehen. 1985 erhielt er den Grad eines Masters in öffentlicher Verwaltung von der Kennedy School of Government der Universität Harvard. Im Juli 2008 wurde ihm von der Nationalen Universität Seoul die Ehrendoktorwürde verliehen.

Preise und Auszeichnungen

Ban Ki-moon wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen, Medaillen und Ehren ausgezeichnet. In den Jahren 1975, 1986 und 2006 erhielt er den Höchsten Verdienstorden seines Landes. Im April 2008 wurde ihm in Burkina Faso das „Grand Croix de L’Ordre National“ (Großkreuz des Nationalordens) verliehen und im gleichen Monat erhielt er von der Regierung von Côte d’Ivoire die Auszeichnung „Grand Officier de L’Ordre National“ (Großoffizier des Nationalordens).

Persönliches

Ban Ki-moon wurde am 13. Juni 1944 geboren. Er und seine Frau, Yoo (Ban) Soon-taek, die er 1962 auf dem Gymnasium kennenlernte, haben einen Sohn und zwei Töchter. Er spricht koreanisch, englisch und französisch


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