Donnerstag, 21 August 2014
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Erklärung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Welt-Aids-Tag, 1. Dezember 2013

Am diesjährigen Welt-Aids-Tag bin ich optimistischer als je zuvor. Die Welt beschleunigt ihren Fortschritt im Kampf gegen HIV/Aids. Es gibt deutliche Rückgänge, sowohl was die Zahl der Neuinfektionen, als auch die Zahl der Todesfälle betrifft. Außerdem machen wir signifikante Fortschritte auf dem Weg zu unserem Ziel, bis Ende 2015 sicherzustellen, dass 15 Millionen Menschen Zugang zu antiretroviraler Behandlung haben. Das ist wichtig, um die Ausbreitung von HIV/AIDS zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr zu bewirken.

Dennoch gibt es, wie im diesjährigen Welt-Aids-Report von UNAIDS beschrieben, immer noch besorgniserregende Signale aus einigen Regionen und Ländern. Um die Bedingungen für eine Aids-freie Generation zu schaffen, müssen wir unsere Anstrengungen intensivieren, um neue HIV-Infektionen bei Kindern zu stoppen und für alle Mütter, die mit HIV leben, einen besseren Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten sicherstellen.

Wir haben wichtige Fortschritte gemacht, indem wir gegen Stigma und Diskriminierung vorgegangen sind und so besonders gefährdete Bevölkerungsteile erreicht haben. Jetzt müssen wir die verbliebenen Hürden angehen, die Gesetzgebung und sozialen Ausgrenzungsmechanismen, damit wir alle Menschen erreichen, die noch keinen Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten und Hilfseinrichtungen haben. In besonderem Maße dränge ich auf ein Ende der gegen Frauen gerichteten Diskriminierung und Gewalt, die schreckliches Leid hervorrufen und das Risiko von HIV-Infektionen und Aids-Todesfällen steigern.

Ich lobe alle Partner, die wichtige Beiträge zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria leisten, einer der wichtigsten Finanzierungsquellen unserer weltweiten Bemühungen. Viele Volkswirtschaften gehen mit gutem Beispiel voran, indem sie nachhaltige Ressourcen für den Kampf gegen Aids und andere Krankheiten zur Verfügung stellen. Auch viele Staaten mit mittlerem oder niedrigem Prokopfeinkommen haben ihre Zahlungen im Kampf gegen Aids erhöht. Alle verdienen unsere Unterstützung, wenn sie Finanzierungsoptionen erkunden, um eine nachhaltige Reaktion im Kampf gegen HIV/Aids zu ermöglichen.

Es bleibt weiterhin viel zu tun. Wenn wir eine Zukunft frei von Aids erreichen wollen, dann brauchen wir kontinuierliches Engagement, weitergehende Investitionen und Innovationen. Nur so können wir unsere Vision von null HIV-Neuinfektionen, null Diskriminierung und null Aids-Todesfällen wahr werden lassen. Lassen Sie uns an diesem Welt-Aids-Tag Entschlossenheit zeigen, Aids allein zu einem Kapitel zukünftiger Geschichtsbücher zu machen.

 

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