Donnerstag, 27 November 2014
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Ban Ki-moon: Erklärung zum Welttag der Pressefreiheit, 3. Mai 2013

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:


120 Journalisten sind im vergangenen Jahr bei ihrer Arbeit getötet worden


Erklärung zum Welttag der Pressefreiheit, 3. Mai 2013


Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht und in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben. Es ist eine Grundlage für gute Regierungsführung, nachhaltige Entwicklung und dauerhaften Frieden und Sicherheit.


Dennoch werden jeden Tag weltweit Journalisten und Medienschaffende angegriffen. Sie werden von Regierungen, Unternehmen, Kriminellen und anderen Kräften eingeschüchtert und mit Gewalt bedroht.
Das Motto des diesjährigen Welttags der Pressefreiheit lautet: „Gefahrlos sprechen: Das Recht auf freie Meinungsäußerung in allen Medien sichern". Es unterstreicht, wie notwendig es ist, dass Journalisten ihre wichtige Arbeit leisten können.


Journalisten sehen sich einer immer größeren Gefahr ausgesetzt – egal, ob sie für Hörfunk, Printmedien und Fernsehen arbeiten oder für soziale Medien, Blogs oder andere Formen.
Im letzten Jahrzehnt sind mehr als 600 Journalisten getötet worden – allein im vergangenen Jahr 120. Hunderte weitere sind inhaftiert worden. Es ist nicht allein eine körperliche Gefahr. Sie sind auch von Cyber-Angriffen und Mobbing betroffen. Die Mächtigen nutzen viele Mittel, um die Medien davon abzubringen, über Missstände zu berichten.


Das sind einzelne Tragödien. Insgesamt aber sind sie ein Angriff auf das Recht der Menschen auf Wahrheit. Besonders bedauerlich finde ich, dass so viele Täter straflos bleiben. Das UN-System hat einen Aktionsplan für die Sicherheit von Journalisten und gegen Straflosigkeit entwickelt. Ziel ist es, für beide Bereiche praktische Schritte zu entwickeln, damit Journalisten ungehindert und frei berichten können.
Lassen Sie uns an diesem Welttag der Pressefreiheit bekräftigen, dass wir alles tun, damit Journalisten weltweit ihrer Arbeit nachgehen können. Wenn ohne Gefahr gesprochen werden kann, profitiert davon die gesamte Welt.

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Kontakt

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Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

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Email: info@unbonn.org

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