Mittwoch, 03 September 2014
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Botschaft von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des Internationalen Tags der menschlichen Solidarität am 20. Dezember

In diesem Jahr begehen wir den Internationalen Tag der menschlichen Solidarität inmitten tiefgreifender Veränderungsprozesse. Weltweit fordern Menschen mehr politische Freiheit, Verantwortlichkeit und Gleichberechtigung. Die globalen Verpflechtungen nehmen auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene weiter zu. Wie können wir angesichts dieser Wirklichkeiten die besten Lösungen für eine sicherere, nachhaltigere und erfolgreichere Zukunft finden?

Um die Probleme in unserer komplexen Welt zu lösen, brauchen wir Solidarität. Bei der diesjährigen Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) sind wir Zeugen eines Aktes der Solidarität geworden. Regierungen, die Zivilgesellschaft und der Privatsektor kamen in Rio zusammen und einigten sich darauf, für eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft einzutreten.

Wir können unsere gemeinsamen Ziele erreichen, wenn alle Menschen in der Lage sind, an der Erarbeitung und der Umsetzung der politischen Pläne und Programme, welche unsere gemeinsame Zukunft formen, teilzuhaben. Bloße Versprechungen sind Worte ohne Inhalt.

Trotz der Fortschritte, die wir mit Blick auf die Millenniums-Entwicklungsziele bereits erreicht haben, müssen wir unsere Bemühungen vor dem Zieljahr 2015 weiter verstärken. Gleichzeitig legen wir schon jetzt den Grundstein für eine post-2015 Agenda. Der neue Prozess soll weltweit alle Meinungen einbeziehen, sowohl die von Entwicklungsexperten, als auch die von einfachen Bürgern.

An diesem Internationalen Tag der menschlichen Solidarität fordere ich alle Bürger der Erde dazu auf, uns dabei zu helfen, als globale Familie Solidarität voranzubringen – damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können.

 (UNRIC, 19. November 2012)

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