Mittwoch, 23 Mai 2012
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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit, 20. Februar 2012

BONN (UNRIC) - In den letzten Jahren hat sich die Welt verändert. Millionen Menschen haben ihrer Unzufriedenheit mit den vorherrschenden Missständen Ausdruck verliehen: Ungleichheit, Korruption, Unterdrückung und der Mangel an menschenwürdiger Arbeit. Tief im Inneren dieser Massenbewegung steckt der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit.

Soziale Gerechtigkeit ist ein Teil der Millenniums-Entwicklungsziele, die am Weltgipfel für soziale Entwicklung in Kopenhagen, dem Millenniums-Gipfel der Vereinten Nationen und an anderen Orten zusammengetragen wurden.

An der baldigen Rio+20-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung haben wir eine Chance, unsere Strategien für die Entwicklung der globalen Wirtschaft zu überdenken. Das wird uns dabei helfen, eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft zu formen.

Nachhaltigkeit basiert darauf, Märkte zu schaffen, die weltweit zur Weiterentwicklung beitragen. Dazu gehört auch, die wachsende Nachfrage nach grüneren Produkten und Dienstleistungen zu befriedigen. So wird das Fundament für Würde, Stabilität und Chancen für alle Menschen gelegt. Wenn wir diesen Wandel erreichen wollen, müssen wir den sozialen Ansatz in unsere Bemühungen einbeziehen.

Lassen Sie uns zusammen daran arbeiten, die globale Wirtschaft ins Gleichgewicht zu bringen und einen neuen Gesellschaftsvertrag für das 21. Jahrhundert zu schaffen. Lassen Sie uns einen Weg finden, der uns zu größerer sozialer Gerechtigkeit führt und zu der Zukunft, die wir wollen.

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Gemeinsame Informationsstelle der UNO-Organisationen in Bonn (CIS)

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