Donnerstag, 30 Oktober 2014
UNRIC logo - Deutsch
                

UNO-Newsletter: Eröffnung der Generaldebatte, neue UNESCO-Direktorin gewählt

Ban und Obama eröffnen Generaldebatte

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon betonte in seiner Eröffnungsrede in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass alle Länder bei den dringlichsten Herausforderungen der Gegenwart zusammenarbeiten müssen. „Probleme wie der Klimawandel, Abrüstung und der Kampf gegen Armut können nur von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen gemeinsam bekämpft werden“, so Ban. In seiner Rede vor den Staats- und Regierungschefs hob Ban die zentrale Rolle der Vereinten Nationen bei der Lösung globaler Probleme hervor.

"Die Vereinten Nationen geben denen, die nicht gehört werden, eine Stimme und verteidigen diejenigen, die sich nicht selbst verteidigen können. Wir können viel erreichen, wenn wir alle zusammen arbeiten“, so der UNO-Generalsekretär.

In seiner ersten Rede vor der UNO-Generalversammlung lobte der amerikanische Präsident Barack Obama die Vereinten Nationen, rief aber auch zum Handeln auf. „Wir haben uns mit Worten und Taten für eine neue Ära des weltweiten Engagements eingesetzt“, so Präsident Obama. „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle auch Verantwortung dafür übernehmen. Die UNO kann der Ort sein, an dem wir uns über unsere Missstände beklagen oder ein Ort, an dem wir gemeinsam Lösungen finden", so Obama weiter. 

Lesen Sie hier mehr (auf Englisch)


UNO: Die Uhr tickt beim Kampf gegen den Klimawandel

Auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen rief UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon  die Staatengemeinschaft dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken. Bis zur großen Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen müsse noch viel passieren, um den Planet Erde für zukünftige Generationen zu schützen.

An dem bisher größten Klimagipfel am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York nahmen 100 Staats- und Regierungschefs teil. Er fand genau 80 Tage vor der Konferenz in Kopenhagen statt, auf der die Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll abgeschlossen werden sollen.  
 
"Klimawandel ist das herausragende geopolitische und wirtschaftliche Problem des 21. Jahrhunderts,” betonte Ban. Zu den weiteren Rednern der Eröffnungsveranstaltung gehörten unter anderem der amerikanische Präsident Barack Obama, der chinesische Präsident Hu Jintao of China, der Ministerpräsident Yukio Hatoyama aus Japan sowie der französische Präsident  Nicolas Sarkozy.

Lesen Sie hier mehr (auf Englisch):

Weitere Nachrichten:

http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=32151&Cr=climate+change&Cr1=


Libyen und Algerien fordern UNO-Reform

Die Staatschefs von Libyen und Algerien haben sich für eine umfassende UNO-Reform ausgesprochen. Die beiden nordafrikanischen Politiker begründeten ihre Forderungen vor der UNO-Generalversammlung mit demokratischen Defiziten bei Entscheidungsprozessen in der internationalen Organisation. Vor allem die Stimmen von Entwicklungsländer müssten zukünftig mehr Gewicht erhalten als dies derzeit der Fall sei, so die nordafrikanischen Staatsoberhäupter.

Der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi fordert für eine transparentere und fairere UNO unter anderem einen ständigen Sitz der Afrikanischen Union im UNO-Sicherheitsrat. Der algerische Präsident Abd al-Asis Bouteflika plädierte für eine gestärkte Rolle der UNO-Generalversammlung. 

Lesen Sie hier mehr (Englisch)



Neue UNESCO-Generaldirektorin gewählt

Irina Bokova ist die neue Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Die ehemalige Außenministerin Bulgariens wurde am Dienstag in Paris vom Generaldirektorium der UNESCO zum Nachfolger von Koïchiro Matsuura gewählt.

Vor Bokovas Amtsantritt muss die Wahl der bulgarischen Diplomatin von der 193. Mitgliederversammlung der UNESCO am 15. Oktober bestätigt werden. Bokova wäre damit die erste Frau der Spitze der Organisation.

Lesen Sie hier mehr (Englisch)

Videobotschaft von Ban Ki-moon zum Tag der Vereinen Nationen am 24. Oktober 2014

Kontakt

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774
Fax: +49 (0)228 / 815-2777


Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
Informationsstelle der Vereinten Nation in Bonn

Tel.: +49-228-815-2776
Email: info@unbonn.org

Banner
Banner