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Ban und Obama eröffnen Generaldebatte |
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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon betonte in seiner Eröffnungsrede in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass alle Länder bei den dringlichsten Herausforderungen der Gegenwart zusammenarbeiten müssen. „Probleme wie der Klimawandel, Abrüstung und der Kampf gegen Armut können nur von allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen gemeinsam bekämpft werden“, so Ban. In seiner Rede vor den Staats- und Regierungschefs hob Ban die zentrale Rolle der Vereinten Nationen bei der Lösung globaler Probleme hervor. "Die Vereinten Nationen geben denen, die nicht gehört werden, eine Stimme und verteidigen diejenigen, die sich nicht selbst verteidigen können. Wir können viel erreichen, wenn wir alle zusammen arbeiten“, so der UNO-Generalsekretär. In seiner ersten Rede vor der UNO-Generalversammlung
lobte der amerikanische Präsident Barack Obama die Vereinten Nationen,
rief aber auch zum Handeln auf. „Wir haben uns mit Worten und Taten
für eine neue Ära des weltweiten Engagements eingesetzt“, so
Präsident Obama. „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle auch
Verantwortung dafür übernehmen. Die UNO kann der Ort sein, an dem wir
uns über unsere Missstände beklagen oder ein Ort, an dem wir gemeinsam
Lösungen finden", so Obama weiter.
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UNO: Die Uhr tickt beim Kampf gegen den Klimawandel |
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Auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen rief UNO-Generalsekretär
Ban Ki-moon die Staatengemeinschaft dazu auf, ihre Bemühungen im
Kampf gegen den Klimawandel zu verstärken. Bis zur großen
Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen müsse noch viel passieren, um
den Planet Erde für zukünftige Generationen zu schützen. An dem bisher größten Klimagipfel am Hauptsitz der
Vereinten Nationen in New York nahmen 100 Staats- und Regierungschefs
teil. Er fand genau 80 Tage vor der Konferenz in Kopenhagen statt, auf
der die Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das
Kyoto-Protokoll abgeschlossen werden sollen. Lesen Sie hier mehr (auf
Englisch): Webseite des Klimagipfels: http://www.un.org/wcm/content/site/climatechange/lang/en/pages/2009summit Weitere Nachrichten: http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=32151&Cr=climate+change&Cr1= |
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Libyen und Algerien fordern UNO-Reform |
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Die Staatschefs von Libyen und Algerien haben sich für eine umfassende UNO-Reform ausgesprochen. Die beiden nordafrikanischen Politiker begründeten ihre Forderungen vor der UNO-Generalversammlung mit demokratischen Defiziten bei Entscheidungsprozessen in der internationalen Organisation. Vor allem die Stimmen von Entwicklungsländer müssten zukünftig mehr Gewicht erhalten als dies derzeit der Fall sei, so die nordafrikanischen Staatsoberhäupter. Der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi fordert für eine transparentere und fairere UNO unter anderem einen ständigen Sitz der Afrikanischen Union im UNO-Sicherheitsrat. Der algerische Präsident Abd al-Asis Bouteflika plädierte für eine gestärkte Rolle der UNO-Generalversammlung. Lesen Sie hier mehr (Englisch) |
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| Neue UNESCO-Generaldirektorin gewählt |
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Irina Bokova ist die neue Generaldirektorin der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Die ehemalige Außenministerin Bulgariens wurde am Dienstag in Paris vom Generaldirektorium der UNESCO zum Nachfolger von Koïchiro Matsuura gewählt. Vor Bokovas Amtsantritt muss die Wahl der bulgarischen Diplomatin von der 193. Mitgliederversammlung der UNESCO am 15. Oktober bestätigt werden. Bokova wäre damit die erste Frau der Spitze der Organisation. |