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Ban verlangt sofortige Freilassung von Aung San Suu Kyi |
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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat
die Verlängerung des Hausarrests um 18 Monate für Myanmars Oppositionsführerin
Aung San Suu Kyi scharf verurteilt. „Der UNO-Generalsekretär ist von der
Entscheidung des Gerichts in Rangun zutiefst enttäuscht“, sagte seine
Sprecherin. Ban forderte die Machthaber auf, die Friedensnobelpreisträgerin
sofort und bedingungslos freizulassen. Sie müsse unverzüglich als eine wichtige
Partnerin in den Prozess des nationalen Dialogs und der Versöhnung eingebunden
werden. Suu Kyi steht seit zwölf Jahren unter Hausarrest. Dieser wurde nun
verlängert, da ein US-Amerikaner Zugang zu ihrem Haus erhalten hatte. Suu Kyi
wurde daraufhin verurteilt, da sie nationale Sicherheitsgesetze gebrochen habe.
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UNO
will Frauen in Konflikten besser schützen
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Vergewaltigungen
werden mittlerweile ebenso brutal als Kriegswaffe eingesetzt wie Gewehre und
Granaten, hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in seinem neuesten Bericht an den
Sicherheitsrat gewarnt. Er forderte den Sicherheitsrat auf, eine unabhängige
Kommission einzusetzen, um diesen Missbrauch in den Konflikten in Tschad, der
Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Sudan zu untersuchen. "Trotz vieler
Fortschritte in den letzten 20 Jahren werden Zivilisten immer noch systematisch
und weit verbreitet Opfer sexueller Gewalt in Konflikten, wie beispielsweise in
Uganda, Sudan, Zentralafrika und der DRC", so Ban. "Wie Gewehre oder Granaten
ist sexuelle Gewalt Bestandteil des Waffenarsenals der Konfliktparteien, um
militärische, politische, soziale und wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Meist
kommen die Täter unbestraft davon."
Um sexuelle
Gewalt besser vorbeugen zu können, müssten die Vereinten Nationen ein Organ zur
Förderung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowie der Menschenrechte
für Frauen einrichten sowie die Überwachungs- und Untersuchungsmöglichkeiten
verbessern, um die Schwierigkeiten bei der Erfassung statistischer Daten im
Bereich sexueller Gewalt zu beseitigen. Ban forderte außerdem die
UNO-Mitgliedstaaten dazu auf, mehr weibliche Polizistinnen und Soldatinnen für
Friedensmissionen auszubilden.
Lesen
Sie hier mehr (auf Englisch)
UNO sucht Polizistinnen und Soldatinnen für Friedenseinsätze: Lesen Sie hier mehr (Englisch) |
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Für
Frieden und Entwicklung: Abrüstung jetzt!
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62.
DPI/NGO-Konferenz in Mexiko-Stadt
Vom 9. – 11. September findet in
Mexiko-Stadt die 62. Jahreskonferenz für Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
statt, die mit der UNO-Hauptabteilung für Presse und Information (DPI)
assoziiert sind. Das Motto der Konferenz lautet: „Für Frieden und Entwicklung:
Abrüstung jetzt!“.
Bei der Konferenz wird darüber
diskutiert, wie die Zivilgesellschaft zusammen mit anderen Akteuren zu Abrüstung
und Frieden beitragen und somit die nachhaltige Entwicklung fördern kann. Neben
Vertretern von NGOs, der UNO und des privaten Sektors werden auch Journalisten,
Wissenschaftler und Regierungsvertreter der UNO-Mitgliedsstaaten teilnehmen.
Weitere Informationen zur Konferenz
finden Sie unter folgenden Links:
Webseite der Konferenz: www.unngodpiconference.org
Webseite NGO Relations: www.un.org/dpi/ngosection
Webseite des Exekutivausschuss: www.ngodpiexecom.org
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Weltweit
größtes Jugendtreffen zum Klimawandel
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Über 800
Jugendliche aus 100 Staaten werden vom 17. – 23. August im südkoreanischen
Daejon zur „Tunza Kinder- und Jugendkonferenz“ zusammenkommen. Es wird das
größte Jugendtreffen zum Klimawandel sein, bevor die UNO-Klimakonferenz im
Dezember in Kopenhagen beginnt.
„Die
Tunza-Konferenz ist ein wichtiges Treffen junger Menschen und bietet ihnen die
Möglichkeit, ihre Meinungen auszutauschen und ihre Positionen für Kopenhagen
vorzubereiten. Aber es ist noch mehr als das. Es ist ein Treffen der Generation,
die mit den Auswirkungen der Entscheidungen im Dezember zukünftig leben muss“,
sagte Achim Steiner, Leiter des UNO-Umweltprogramms (UNEP).
Die Teilnehmer
wurden aus Tausenden von Bewerbern aufgrund ihres herausragenden Engagements für
die Umwelt in ihren Heimatländern ausgewählt. Die deutschen Konferenzteilnehmer
Franziska und Felix Finkbeiner haben die Webseite www.plant-for-the-planet.com im
Januar 2007 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, dass Schüler und Studenten eine
Million Bäume in Deutschland pflanzen. Bisher haben sich Schüler von 350 Schulen
an der Aktion beteiligt und knapp 500.000 Bäume gesetzt. Bis zum Jahresende soll
die Million erreicht werden.
Weitere Informationen zur Tunza-Konferenz finden Sie unter: www.unep.org/Tunza |