Dienstag, 21 Oktober 2014
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UNO-Newsletter: Wirtschaftsgipfel, Flüchtlingsschutz in Europa, sexuelle Gewalt im Kongo

UNO-Konferenz zur Wirtschafts- und Finanzkrise 

Am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York beginnt heute eine dreitägige Konferenz zu den Folgen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise.

Die Vereinten Nationen wollen damit auch den Entwicklungsländern eine Plattform bieten, die bei den G-20-Gipfeln der größten Industrie- und Schwellenländer nicht teilnehmen.

Rund 20 Präsidenten, Vizepräsidenten und Ministerpräsidenten sowie 31 Minister werden zu der Krisenkonferenz erwartet. In einem 15-seitigen Grundsatzpapier wird neben einer stärkeren Rolle der UNO bei globalen Wirtschafts- und Finanzentscheidungen unter anderem auch ein Schulden-Moratorium für Entwicklungsländer gefordert.

Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie hier

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UNHCR besorgt über Flüchtlingsschutz in Europa

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat Schweden aufgefordert, seine EU-Präsidentschaft dafür zu nutzen, mehr für den Schutz von Asylsuchenden in Europa zu tun. Schweden wird die Präsidentschaft von Juli bis Dezember 2009 innehaben.

UNHCR-Sprecher William Spindler erklärte, Schweden solle diese Zeit nutzen, um in der EU weiter darauf zu achten, dass alle rechtsstaatlichen Maßnahmen bei der Grenzüberwachung und Einwanderungskontrollen angewendet werden.

"Die jüngsten Ereignisse, einschließlich der Rücksendung von Bootsflüchtlingen durch Italien sowie die Wahlergebnisse in einigen EU-Staaten, bei denen auch ausländerfeindliche Parteien Stimmenzuwächse verzeichnen konnten, geben Anlass zur Sorge, ob Europa sich ausreichend verpflichtet, Schutz zu gewährleisten", sagte Spindler.

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Kongo: Ban entsetzt über Vergewaltigungen im

Gefängnis

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat seine tiefe Betroffenheit über die Vergewaltigung von 20 weiblichen Insassen einer Haftanstalt in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) geäußert. Die Frauen wurden während eines Fluchtversuchs vergewaltigt.

Ban rief die Behörden dazu auf, die Täter vor Gericht zu stellen. Bei dem Vorfall im Zentralgefängnis von Goma wurden zudem einige Menschen getötet und verwundet. „Dies ist ein schlimmes Beispiel für die Haftbedingungen in der DRK und für die sexuelle Gewalt, unter der das Land leidet“, gab Ban in einer Erklärung bekannt. „Ich fordere von den Behörden, die Täter vor Gericht zu stellen. Grundsätzlich muss mehr dafür getan werden, damit Gewaltverbrecher nicht straflos davon kommen.“

Es sei absolut wichtig, dass die Regierung der DRK konkrete Schritte unternehme, um Opfern von sexueller Gewalt Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Weiterhin forderte Ban eine Reform der Haftanstalten, um internationale Standards bei der Behandlung von Häftlingen zu gewährleisten. Dazu gehöre die strikte Trennung von Männern und Frauen.

 


Video zum Welternährungstag, 16. Oktober 2014, 7 billion others Projekt 

Kontakt

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Für Informationen und Presseanfragen zu den in Bonn ansässigen UNO-Organisationen:
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